Kampagne

Die Gesellschaft versucht immer wieder, freie Bürger mit sinnlosen Vorschriften und Tabus zu schikanieren. Wer kennt das nicht: "Gabel links, Messer rechts!", "Füße vom Tisch!", "Zieh dir doch bitte 'ne Hose an!". Nerv, nerv, nerv!
Doch das wohl schwachsinnigste aller Gebote lautet: "Alkohol unter der Woche? Igitt! Das machen doch nur Asoziale und Abhängige!". Dummschwätz! Gerade für Studenten ist ein verkaterter Donnerstag eine gelungene Alternative zum schnöden Vorlesungseinerlei morgens um Acht. Da man um die Zeit eh noch nicht richtig wach ist, kann man auch einfach liegenbleiben. Und wenn man eh liegenbleibt, kann man sich auch am Tag davor so richtig zuschütten.
Doch nicht nur Studenten sind mit diesem Termin bestens bedient. Familienväter können am Wochenende den braven Max raushängen lassen, drogenkonsumierende Diskoraser können die Unfallschuld auf den verschlafenen Brummifahrer schieben, und die Alkoholiker können sowieso immer.

Wir, das Team von Sprittwoch.de, haben daher das ehrgeizige Ziel, das Wort "Mittwoch" aus allen Kalendern Deutschlands zu verbannen! Wir möchten damit ein Zeichen setzen GEGEN Saufen nur am Wochenende, GEGEN das alkoholbedingte Auseinanderreißen von Familien am Wochenende, GEGEN den Kater am Sonntag (dem Familientag, den unser Schöpfer als Tag der Ruhe und des Friedens erschaffen hat), und FÜR Saufen in der Woche, also am Sprittwoch.
Dabei gibt es für euch mehrere Möglichkeiten, uns zu unterstützen.


1. Volksempfänger

In einigen Haushalten steht er noch. Der Klassiker. Das Prunkstück. Goebbels' Schnauze. Der Volksempfänger!

Der Volksempfänger

Er hat sich schon seinerzeit als effektives Mittel zur Verbreitung von Informationen von nationalem Interesse bewährt. Wenn ihr auf diesem Medium für unsere Homepage werben wollt, braucht ihr zunächst einen kräftigen Mittelwellensender.
Den stellt ihr dann irgendwo willkürlich in der Landschaft auf. Wenn jemand fragt, sagt ihr, es ist ein neuer Handy-Mast. Dadurch habt ihr zumindest zwei bis drei Tage Zeit für eure Propaganda, bis sich die ersten Bürgerbewegungen gegen den vermeintlichen Handystrahlenterror formiert haben.
Alternativ baut ihr den Sender in ein unauffälliges Wohnmobil ein, dann wird es sehr schwer, euch ausfindig zu machen. Nähere Informationen dazu findet ihr im Film "Piratensender Powerplay".

Altes Werbeplakat

Zugegeben, der Volksempfänger ist nicht mehr ganz so verbreitet wie kurz nach seiner Markteinführung 1933, aber einige alte Veteranen kann man mit dem Teil sicherlich noch mobil machen.
Und das ist ja schließlich die Hauptzielgruppe für eine Seite, die den Alkoholismus glorifiziert: Alte Säcke mit künstlichem Darmausgang, die täglich dem Volksempfänger lauschen, was es wohl Neues an der Front gibt...


2. Werbebanner

Im Gegensatz zum Volksempfänger, dessen Verkaufszahlen in den letzten Jahren stark zurückgingen, ist das Internet ein modernes Medium, das sich immer weiter ausbreitet.
Unterstützt unseren Feldzug, indem ihr eines der folgenden Banner (oder einfach alle!) auf eure Homepage packt und es mit "http://www.sprittwoch.de/" verlinkt. Das ganze geschieht natürlich völlig unentgeldlich und ihr könnt dadurch nicht den Anspruch erheben, dass wir im Gegenzug eure Seite auch promoten. Aber dafür habt ihr immerhin das gute Gefühl, etwas für euer Vaterland getan zu haben!










3. Bemalt alle Kalender!

Wo immer ihr einen aktuellen Kalender seht, passt ihr die traditionelle Beschriftung an den neuen Standard an, in dem ihr sämtliche "Mittwoch"-Einträge mit einem "Sprittwoch" übermalt. Für effizienteres Arbeiten empfiehlt es sich, lediglich das "M" durch die Buchstaben "Spr" zu ersetzen. Und bitte leserlich schreiben, sonst versteht niemand, was ihr eigentlich erreichen wollt.


4. Baut das Wort "Sprittwoch" in euren Alltag ein!

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Wenn ihr nur oft genug das Wort "Sprittwoch" statt "Mittwoch" benutzt, werdet ihr irgendwann einen Deppen finden, der das auch tut. Doch man kann dieses suggestive, unterbewusstseinsverändernde Spiel noch weiter treiben. Viele Worte der deutschen Sprache schreien geradezu danach, durch ein leichte Abwandlung das Wort "Spritt" zu enthalten. Worte wie 'Sprittokoll' markieren dabei allerdings schon die kreative Tiefstmarke und sollten eigentlich vermieden werden.


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