Die Kirche der Sprittology präsentiert voller Stolz:

Die zugedröhnten Marshals!
Während sich die Church of Scientology noch über generalstabsmäßig organisierte Hitlerjugend-Pendants wie den "drug-free marshals" den Support einer neuen Generation in den westlich orientierten Industriestaaten sichert, greift die Kirche der Sprittology bereits nach viel weiter entfernten Sternen: wir gehen dahin, wo Prostitution und Drogen, Hunger und Elend, Korruption und Bürgerkrieg den Weg für eine ordentliche Ladung Pils und eine Packung Flipse und damit den Sprittwoch (noch) verbauen! Wir gehen nach Südamerika!
Dazu haben wir eine der ärmsten Inselgruppen der Welt besucht (zumindest telefonisch), die durchaus als Vorlage für Versagerländer wie Brasilien oder Chile gedient haben dürfte: die Philippinen. Die Philippinen sind scheiße, die Häuser bestehen aus Wellblech und Hundekot und die Kinder tragen ranzige Klamotten, die man hierzulande bei H&M bestenfalls in den unteren Regalen finden dürfte. Die Philippinen taugen zu nichts, zu rein gar nichts. Außer für Filme über den Vietnamkrieg. Kein Scherz, hier wurden schon etliche Vietnamkracher gedreht, darunter auch Francis Ford Coppolas unsägliches B-Movie 'Apocalypse Now!', an dessen kommerziellen Mißerfolg die Philippiner (heißen die so?) sicher ein gutes Stüück Schuld mittragen.
Das reicht, wir müssen in diesem armen Teil der Welt unsere eigene Jugendorganisation gründen. Wir suchen uns eine Nummer auf dem Telefon aus, von der wir halbwegs sicher sind, dass sie zu einem Anschluß in die Philippinen führt und versuchen, uns in der Sprache der Armen zu verständigen: Spanisch (im nachfolgenden Interview übersetzt).
unbekannter Philippinese: (brabbelt unverständlich seinen Namen)
sprittwoch.de: "Ja, einen wunderschönen guten Tag! Hier ist ein offizieller Vertreter der internationalen Sprittwochbewegung. Ich wollte fragen, ob sie vielleicht Kinder haben?"
Philippant: "Oh, sie sprechen meine Sprache. Woher wussten Sie, daß ich Spanisch spreche?"
sprittwoch.de: "War nur so eine Idee. Haben Sie nun Kinder oder nicht?"
Philippanier: "Ja natürlich. Ich bin ja auch schon zwölf."
sprittwoch.de: "Was machen Sie und Ihre Kinder mittwochs für gewöhnlich?"
Philippanetiker: "Ich weiß nicht genau. Ich weiß nur, dass wir meistens nicht zugedröhnt sind. Irgendetwas fehlt in unserem Leben."
sprittwoch.de: "Wenn Ihnen eine Ihnen unbekannte, gewinnorientierte religiöse Gemeinschaft aus einem Ihnen unbekannten, von einer leistungsorienterten Konsumgesellschaft geprägten Land nun raten würde, Ihr Leben auf den Kopf zu stellen, sich an jedem Mittwoch zuzudröhnen, dabei Flipse zu essen und Videos zu gucken und ihre Kinder dies als religiöse Praxis in Ihrem Land verbreiten zu lassen, würde dies Ihre Zustimmung finden?"
Philipimo: "Ja, ich bin dabei! Gibt es denn sowas tatsächlich?"
sprittwoch.de: "Ihnen und allen anderen Philippiteutonen können wir ab heute sagen: Ja! Das gibt es tatsächlich!"
Ein Land mehr auf der Landkarte der zugedröhnten Marshals! Ein Land mehr auf der Landkarte der Sprittology!
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| "LANG LEBEN DIE ZUGEDRÖHNTEN MARSHALS!!" rufen diese von uns zwangsmissionierten Ghettokids dem Fotografen von sprittwoch.de zu |