Sprittokolle

6.6.6666 - Special Events

6:66 Uhr
66:66 Uhr
Hölle
Ich
Satan

Programm

Trinken
Hexenverbrennung

Zusammenfassung

Hell Yeah!!!

Rüüüülps...!
[ds]

9.9.2006 - 10.9.2006 - Special Events

18 Uhr
Nachmittags. So.
Neuastenberg
Arendt, Hansknecht, Kiesler, Lars, Schürmann
Herpes, Diana, noch jemand
GASPER

Programm

Anreise
Bier holen
Zelte aufbauen
Golfen
Dunkel
Kneipe
Pennen
Aufwachen
Kieslers Zelt umschmeißen
Nach Hause fahren

Zusammenfassung

Es war ein Tag am Wochenende. Wir spielten Mingolf. Gasper war nicht dabei. Alle weinten.


Kiesler hatte folgendes Ergebnis:

Bahn 1 Schläge 3
Bahn 2
Bahn 3
Bahn 4 Schläge 7
Bahn 5 Schläge 4
Bahn 6 Schläge 5
Bahn 7 Schläge 2
Bahn 8 Schläge 7
Bahn 9 Schläge 7
Bahn 10 Schläge 5
Bahn 11 Schläge 3


Schürmann hatte folgendes Ergebnis:

Bahn 1 Schläge 3
Bahn 2
Bahn 3
Bahn 4 Schläge 7
Bahn 5 Schläge 2
Bahn 6 Schläge 4
Bahn 7 Schläge 4
Bahn 8 Schläge 2
Bahn 9 Schläge 4
Bahn 10 Schläge 7
Bahn 11 Schläge 3


Hans hatte folgendes Ergebnis:

Bahn 1 Schläge 3
Bahn 2
Bahn 3
Bahn 4 Schläge 6
Bahn 5 Schläge 3
Bahn 6 Schläge 3
Bahn 7 Schläge 7
Bahn 8 Schläge 7
Bahn 9 Schläge 7
Bahn 10 Schläge 2
Bahn 11 Schläge 3

Lars und Arendt hatten keine Dinger. Jeder trank ein Bier, dann gingen alle nach Hause. Knight Rider!
[ds]

11.4.2005 - Special Events

12:00hr
23 Uhr
Krombacher Brauerei und Extrablatt
Pamela, Matthias, Christof, Sven, Diana, Sonja, Mike und ich, später dann noch Wolfgang und seine Frau Monika.

Programm

Mit dem Auto nach Altenhundem
Mit der Bahn nach Eichen
Zu Fuß nach Krombach
Film gucken
Brauereibesichtigung
DER SCHANKRAUM
1 Stunde am Bahnhof warten
Mit Taxi, Bahn und Bus zurück nach Schmallenberg
Extrablatt

Zusammenfassung

Es war einmal vor einiger Zeit, da dachte sich ein Diplomand aus dem Rheinland namens Christoph, er müsse das Sauerland besser kennen lernen. Doch was kann man hier kulturelles unternehmen? Natürlich eine Brauereibesichtigung, wo Veltins, Warsteiner und Krombacher doch alle hier ihren Sitz haben. Er entschied sich für Krombacher, da die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln relativ einfach ist. Zumindest einfacher als eine Fahrt nach Grevenstein oder Warstein. Er fragte dann bei uns auf der Firma rum wer Lust hat mit zu kommen und schnell waren 10 Leute gefunden. Er rief also bei Krombacher an um einen Termin zu erfahren. Ich sagte ihm das kann schon mal nen halbes Jahr dauern, da ich wusste, dass das bei Veltins so ist. Aber nicht so bei Krombacher, wir hatten in zwei Wochen einen Termin, der 11.04.05.
Dieser Montag morgen begann direkt stressig. Eigentlich hatte ich eine Abfahrtszeit von 12 Uhr im Kopf, von da her machte ich mir auch keinen Stress. Bis mir meine Arbeitskollegin und Exfreundin um 10:30 Uhr mailte, dass wir doch schon um 11:15 los müssen. Man muss dabei bedenken ich war zwar fast fertig, musste aber noch von Arnsberg nach Schmallenberg fahren und das sind ungefähr 50 km Landstraße. Also packte ich ins Rad, so dass mein frisch geduschter Körper wieder ins schwitzen geriet. Als ich dann so um etwa 11 Uhr kurz vor Fredeburg war rief sie mich an, ich könnte mir doch Zeit lassen. Sie hätte es falsch verstanden, die Abfahrt wäre erst um viertel nach zwölf. Also Fuß vom Gas und erst mal nen Döner essen. Nach einem nicht ganz so leckern Döner, machte ich mich auf zum Institut wo wir uns treffen wollten.
Sonja, Matthias und Christof waren schon mit dem Bus los, aber Diana, Pam, Mike und ich konnten mit Sven fahren, da der irgendwo in der Nähe von Altenhundem wohnt. Wir kamen etwa um 5 nach halb 1 am Bahnhof an, der Zug fuhr um 20 vor, also alles im Lot. Eben noch nen Ticket gezogen und los ging die Fahrt. Im Zug glühten wir erst mal mit ner Flasche Xuxu vor. Eigentlich ziemlich ekelhaft, aber es musste weg. Der nächst gelegenste Bahnhof zur Krombacher war Eichen, Christof meinte von da aus könnten wir laufen. Was natürlich richtig war, aber wir brauchten 1 halbe Stunde vom Bahnhof zur Brauerei. Wir beschlossen also schon mal, den Rückweg mit dem Taxi zu fahren.
Am Eingang der Brauerei mussten wir uns melden, danach ging es erst mal in einen kleinem Raum mit ner Leinwand, wo ein Film über die Geschichte der Brauerei gezeigt wurde. Um auch in den Produktionsräumen etwas von der Führerin zu verstehen bekamen wir die selben kleinen "Walkmans" wie bei Veltins. Ja richtig wir hatten eine Führerin, wie ich finde etwas unpassend, denn wenn jemand über Bier redet, sollte es ein Mann sein. Frauen verstehen da einfach nicht so viel von. Wir gingen dann wie üblich durch verschiedene Produktions- und Abfüllräume und die Führerin erzählte etwas dazu.
Nach ungefähr einer Stunde begann der wichtigste Teil der Besichtigung. Die Verkostung. Dafür besitzt Krombacher ein extra Gebäude. In welchem sich unten ein Shop und oben ein Schankraum befindet. Im Schankraum gab es eine große Theke und Sitzgelegenheiten für ungefähr 200 Leute, da wir nur etwa 100 Gäste waren blieb eine hälfte des Raums dunkel. Wir bekamen einen schönen 10 Personentisch am Fenster. Das Zapfteam war schon in vollem gang und nach einigen Sekunden hatten wir alle ein leckeres Krombacher vor uns stehen. Die Führerin wünschte uns einen guten Durst und prostete uns zu. Ich hatte mein Glas grad angesetzt und gerade die hälfte leer gezogen da Stand schon das zweite Pils vor mir, fantastisch. In diesem Rhythmus ging es dann weiter. Für den kleinen Hunger gab es frisches Brot und geräucherten Knochenschinken. Alle waren zufrieden. Die nächsten zwei Stunden bestanden hauptsächlich aus trinken, ich schätze mal das ich so 20 Gläser 0,25 L getrunken habe und die andern auch ungefähr. Die Führerin hatte uns vor dem Trinken angekündigt das wir um 5 Uhr gehen, also bestellten wir uns um kurz vor 5 noch jeder ein Bier um das ganze etwas raus zu zögern. Als wir um etwa viertel nach, als einzigste immer noch am trinken waren, bat uns das Personal freundlich uns doch jetzt etwas zu beeilen. Wir zogen also leer und gingen runter in den Shop, wo wir auch schon die letzten waren. Als Souvenir kaufte Mike sich noch nen 24 Krombacher Rahmen.
Wie zuvor geplant bestellten wir ein Taxi, welches uns mit zwei Fuhren zum Bahnhof transportierte. Wir verpassten den Zug um fünf Minuten, so dass wir eine Stunde auf den nächsten warten mussten. Also genug Zeit um den Kasten leer zu ziehen.
An die Zugfahrt kann ich mich leider nicht mehr erinnern, mein Gedächtnis setzt erst wieder im Bus Richtung Schmallenberg ein. In diesem Bus müssen wir ziemlich aufgefallen sein, denn Diana und ich lagen die meiste Zeit der Fahrt auf dem Boden, weil wir uns nicht mehr auf den Sitzen halten konnten. In Schmallenberg angekommen ergriffen Matthias und Christof die Flucht, ihnen schien es schon gereicht zu haben.
Aber wer ein richtiger Sauerländer ist der säuft natürlich weiter, egal in welchem Zustand er ist. Da Montag war hatten die meisten Kneipen in Schmallenberg Ruhetag, so dass wir leider in eine Warsteiner Kneipe gehen mussten, das Extrablatt. Dort kam Mike auf die tolle Idee mit Whisky-Cola weiter zu machen, was natürlich nicht hieß dass zwischendurch kein Bier getrunken wurde. Irgendwann kam unser Arbeitskollege Wolfgang mit seiner Frau vorbei, um sich das Elend anzusehen. Ich hab mich wahrscheinlich auch mit ihm unterhalten, kann mich aber leider nicht mehr erinnern worüber. Ebenso zerlöchert sind meine restlichen Erinnerungen ans Extrablatt, ich weiß nur noch, dass wir gekickert haben, dass Diana sich Geld holen wollte aber leider ihre Geheimzahl vergessen hatte und das wir uns ne Pizza bestellt haben. Um Elf Uhr sind Diana und ich dann nach Hause gegangen, Sonja war schon etwa so um 9 Uhr verschwunden und Mike wurde um 12 Uhr von seiner Mutter abgeholt, ging aber noch kurz in seine Stammkneipe und war dann um etwa 1 Uhr zu Hause. Sven der ja irgendwo im Kreis Olpe wohnt fuhr mit Pamela nach Hause, die in Fredeburg wohnt. Dort begrüßte er ihren Garten erst mal mit einem fröhlichen Wüürg, in der Wohnung schlief er direkt auf dem Sofa ein. Pamela legte sich dann auch ins Bett. Nachts wachte Sven dann auf und dachte er wäre zu Hause, er wunderte sich dass er auf dem Sofa lag und legte sich ins Bett. Pamelas Wohnung muss wohl eine gewisse Ähnlichkeit mit seiner haben. Am nächsten morgen um 7 Uhr wunderte er sich dann dass er neben Pamela lag, vor allem weil er sich an nichts mehr erinnern konnte. Aber laut Pamela ist wohl nichts passiert.
[dh]

28.8.2003 - Special Events

10 Uhr
19 oder 20 Uhr
Fort Fun
Flunky, Verena, Schürfrau, Bläuft (Arendt), Crissi, Britta, Diana, Lessi und ich

Programm

Arendt wecken
treffen bei Schürmann und gemeinsame Abfahrt Richtung Wasserfall
Fort Fun
Ende

Zusammenfassung

Es war morgens neun Uhr als mein Wecker klingelte, wir hatten vor den Freizeitpark Fort Fun zu besuchen. Ich stand also auf frühstückte etwas und machte mich auf Arendt abzuholen. Der Herr lag noch im Koma, er erzählte mir, nachdem er mir nach 5 Minuten Dauerklingeln endlich die Tür aufgemacht hatte, dass er bis 7 Uhr gesoffen hätte und eigentlich durchmachen wollte, aber dann doch eingeschlafen war. Arendt putzte sich unter einigen Würganfällen die Zähne und rauchte noch eben ne Kippe, dann konnten wir uns auf nach Schürmann machen. Dort warteten bereits Flunky, Verena, Schürmann, Lessmann und Diana auf uns, nach kurzer Begrüßung fuhren wir dann weiter. Vorm Fort Fun Eingang wartete Britta auf uns, wir kauften uns Tickets und gingen dann rein.
Kurz hinter dem Eingang begrüßte uns ein 1,90 m großer Stofffuchs, Arendt dachte dieser wäre nur eine Puppe, deshalb scheuerte er dem Fuchs erst mal eine mit der flachen Hand, doch plötzlich bewegte sich die Puppe und sagte wir sollten verschwinden.
Als erstes wollten wir uns im Rio Grande nass spritzen lassen, wir setzen uns also in die Boote, öffneten die ersten Warzen und genossen die eigentlich langweilige Fahrt. Danach machten wir uns auf zum Mistery Warehouse, hier mussten wir ungefähr ne halbe Stunde anstehen um uns dann zu zweit in winzig kleine Wägelchen zu quetschen, die uns dann durch eine nicht ganz so gruselige Geisterbahn fuhren. Das einzig witzige war ein Skelett das aus seinen übrig gebliebenen Gedärmen spritzte.
Nach dem Gang durch ein lustiges Spiegelhaus mussten wir erst mal was essen, Burger, Pizza und Döner gab es zu Auswahl. Arendt holte sich zum runterspülen ein Pils, welches er allerdings sofort auf dem Tisch verteilte.
So jetzt waren wir endlich bereit für die "HASENBAHN", wir fuhren mit dem Sessellift hoch, nahmen uns einen Bob und stellten uns an. Lessmann fotografierte noch einmal jeden vor der Abfahrt und dann ging's los, dachte ich zumindest. Ich hatte leider in der ersten scharfen Kurve schon zufiel Schwung drauf, so dass es mich aus der Bahn riss, ich konnte mich allerdings irgendwie wieder zurück in die Bahn retten, allerdings riss ich mir dabei meine Arme und meine Hose auf. Unten angekommen warte ich auf die anderen, direkt hinter mir war Arendt, er war an der selben Stelle aus der bahn geflogen und hatte sich auch die Arme verletzt. Direkt neben der Bahn war ein Rotes Kreuz Häuschen, dort ließen wir erst mal unsere Wunden versorgen um dann sofort nach mal die Bahn runter zu fahren.
Als nächste Attraktionen folgten dann Wasserbahn, Rollover, Marienkäferbahn, Wirbelwind und Shake. An Details kann ich mich leider nicht mehr erinnern ich weiß nur, dass meine Wunden in allen Karussells störten und alle auf meine zerrissene Hose glotzten.
[dh]

15.4.2003 - Special Events

8:30 Uhr
23:xy Uhr?
Brauerei C. & A. Veltins, Grevenstein!
Gasper, Hans, Opalka, Kiesler, Nudel, Tholen der Störer
Schürmann

Programm

Magen mit Grundlage befüllen
Vorglühen im Pub
Der Bus kommt
Veltins-Shop, zu teuer...
Führung beginnt, Tholen stört
Führung vorbei, Abmarsch zur Schützenhalle
Schnitzel, BIER!, Quiz (Opalka geht leer aus)
Schicht im Schacht
Gasper flieht
Balkan / Stavros Grill, Opalka gibt auf
Hans, ich und Schürmann im Rock It
alle geben auf

Zusammenfassung

JAHHUUUUUUUUUAAAA!!!! "Frisches Veltins" in rauhen Mengen stand auf dem Programm. Das Arnsberger Windsor Pub lud zur Brauereibesichtigung ins sonnige Grevenstein, und wir wollten auch mal ein Teil des Spektakels sein.

Die Vorbereitung:
Der Hans, der kann's. Der geht nämlich öfters ins Pub und bemerkte rechtzeitig den Aushang, der die Kunde einer neuerlichen Brauereibesichtigung verbreitete. Hans berichtete mir und Schürmann davon, doch die anfängliche Begeisterung wich schnell der totalen Orientierungslosigkeit: Wer kann überhaupt an dem Tag? Wer muss arbeiten? Wann geht die Uni wieder los? Ich schmiedete zwischenzeitig den Plan, falls die Uni in der Woche schon wieder anfangen sollte, mit dem Zug nach Arnsberg zu pendeln und dann NACH der Brauereibesichtigung wieder nach Dortmund zu schippern. Das war aus mehreren Gründen eine schier schwachsinnige Idee, wie im Folgenden deutlich werden wird.
Letzten Endes lief es darauf hinaus, dass uns am letzten Tag der Anmeldefrist einfiel: Da war doch noch was. Ich war schon wieder in Dortmund, doch vor der Besichtigung würde die Vorlesungszeit noch nicht losgehen. Hans berichtete, er würde noch an diesem Tag seinen Willy auf die Liste im Pub setzen. Es seien noch ein paar Plätze frei. Ich wurde panisch. Wer trinkt noch gerne Bier? Markus! "Markus, nächste Woche Brauereibesichtigung?" - "Wie teuer?" - "5 Euro für'n Bus, Saufen und Fressen GRATIS." - Kurze Denkpause. Das Wort 'gratis' fräst sich tief durch die Gehirnrinde... - "OK!"
Und jetzt nochmal an die Beleidigten: Schürmann. Dir hab ich nicht mehr Bescheid gesagt, weil die Anmeldefrist an dem Tag auslief und ich dachte "Der kriegt eh keinen Urlaub, zumindest kann er das nicht mehr innerhalb der Frist mit seinem Chefchen klären". Walter. Da die FH immer eher anfängt als die Uni, dachte ich: "Der kann eh nicht, der muss ja zur FH." Im Nachhinein weiß ich natürlich, dass das kein Grund ist, sich eine Veltins-Tour entgehen zu lassen. Scheiwe. Der Knaller vor'm Herrn. Ist zwar nicht beleidigt, aber seine Doofheit muss hier einfach nochmal angeprangert werden. Die Woche VOR der Besichtigung dachte er, er hätte noch frei und die FH würde in der Woche der Besichtigung wieder beginnen. Also wollte er nicht mit, ging in der Woche VOR der Tour auch konsequent nicht zur FH und wunderte sich in der Woche WÄHREND der Besichtigung, warum die Flure der FH so leer waren. Eine verdutzte Sekretärin / Putzfrau / was auch immer erklärte ihm daraufhin, dass die FH schon letzte Woche (also VOR der Besichtigung) begonnen hatte und diese Woche (also WÄHREND der Besichtigung) schon wieder frei war! So hat er also die erste Woche an der FH verpasst, hat Veltins verpasst und war in der freien Woche der einzige Idiot, der zur FH wollte. HAHA!!!

Die Anreise:
Irgendwie wusste keiner so genau, wann es losgehen sollte. Um 9 Uhr sollte am Pub IRGENDWAS passieren, also chauffierte meine Mutter mich und Gasper um 8:30 Uhr zum Neumarkt. Der Magen heulte beim Gedanken an den unbegrenzten Gratis-Spritt kurz auf, also versorgten wir uns schnell mit Grundnahrungsmitteln: Ich kloppte mir ein lecker Milchstütchen rein, Markus besorgte sich ne Schachtel Kippen. Beides machte durstig, doch unser Wunsch nach alkoholloser Erfrischung wurde bei Schlecker enttäuscht. Dank fucking Dosenpfand gab es dort nur noch Saftscheiße und Iso-Drinks, pfui Spinne! Also machten wir noch einen Abstecher ins Baguette-Stübchen, jener Salut-Ça-va-Fressbude, die laut den Worten meines damaligen Englischlehrers den Flair eines engen Bahnhofscafés hat. Dort trafen wir auf Hans und Opalka, die sich genüsslich einen Kaffee reinschraubten. Kurz vor neun verabschiedeten wir uns von der Frau am Kaffeeschalter mit einem freundlichen "Wir gehen.". Da Hans und Opalka beim Gehen fast das Bezahlen vergessen hätten, pfeifte die Bedienung ein hektisches "Die beiden aber nicht!" oder so in der Art zurück, und nachdem sie dann brav bezahlt hatten gingen wir endlich zum Pub.
Dort keine Spur von einem Bus, stattdessen saßen einige Leute im Pub drinnen und kippten sich schon die ersten Bierchen runter. Auch wir beteiligten uns und bereiteten unsere Geschmackszellen mit Shorty's Krombacher auf Größeres vor. Der Bus kam und kam nicht, und wir debattierten, was uns gleich wohl erwarten würde. Die Spekulationen reichten von "Man kriegt 3 Bier und / oder ein belegtes Brötchen" bis "Man wird mit Werbegeschenken überschüttet und kann saufen, bis die Schwarte kracht". Die "3 Wertmarken für Bier und / oder eine kleine Mahlzeit"-Variante stammte von Gasper, der gehört hatte, dass derartige Gruselgeschichten wohl bei Warsteiner abgezogen werden. Berufs-Sauerländer Opalka tönte gleich kopfschüttelnd und mit glasig verträumten Augen dagegen: "Nää... Aber nicht bei Veltins... Sowas gibt's bei Veltins nicht." Während wir im Schaufenster saßen und von vorbeigehenden Rentnern ungläubig angestarrt wurden, fiel unser Blick auf ein kettenrasselndes, tätowiertes Ding, das sich zielstrebig in unsere Richtung bewegte. Nudel, Arnsbergs Blutrotz-Black-Metaller Nr. 1 gab sich die Ehre und nahm ebenfalls an der Brauerei-Tour teil. Nachdem er uns in allen Details erklärt hatte, wo man sich besser nicht tätowieren lassen sollte und an welche Körperteile kein Piercing gehört, kam um 10 Uhr endlich der Bus. Uns fiel sofort auf, dass der Busfahrer sehr alt war, aber das macht ja nichts.
Wir krochen also in den Bus. Ziemlich weit nach hinten, aber die Rückbank wurde von ein paar rüstigen Rentnern okkupiert. Was aber kein Nachteil war, im Gegenteil. Denn während der Busfahrer versuchte, mit WDR4 den Bus zum Kochen zu bringen, lauschte ich genüsslich den älteren Herrschaften hinter mir, die doch allen Ernstes das Wald- und Ackervorland Grevensteins mit Mallorca (!) verglichen. Außerdem redeten sie ne halbe Stunde lang über Schnitzel (weil die halt früher besser waren. ???!?!) und darüber, was früher für sie immer der schönste Tag überhaupt war: Nämlich der Tag, an dem die Schweine geschlachtet wurden! Schön krank...
Und plötzlich waren wir da. Während wir langsam die Hauptstraße hochfuhren, entsprang der Grevensteiner Hügellandschaft ein kolossaler, irgendwie schöner Gebäudekomplex aus Türmen und riesigen Hallen. Die strahlende Sonne dieses wunderbaren Aprilmorgens tauchte die Brauerei in ein goldenes Licht, wie ich es noch nie zuvor gesehen hatte. Ja. So muss es wohl im Himmel aussehen. Oben angekommen, war's wieder Zeit für ein paar irdische Probleme. Ich Arsch hatte natürlich eine Jacke mitgenommen, falls es in der Brauerei regnet, oh Mann! Wer konnte denn auch mit so einem Strahlewetter rechnen? Immerhin waren wir hier nach wie vor im Sauerland. Also fragte ich in meiner mir eigenen Unselbständigkeit Markus, ob ich die Jacke wohl im Bus liegen lassen könnte. "BRUAHAAA!! Klar! Was denkst du, was das hier ist, ne Klassenfahrt? Glaubst du, der Busfahrer wartet jetzt den ganzen Tag auf dem Parkplatz? Der wird wohl noch ein paar Fahrten haben heute." Das erklärte auch das "Ich wünsche IHNEN viel Spaß, bis nachher.." seitens des Busfahrers. Also streifte ich mir mein Mäntelchen über und wir betraten die heiligen Hallen.

Das Vorgeplänkel:
Im Foyer wird man von ein paar Vitrinen begrüßt, in denen die verschiedenen Brauereierzeugnisse ansehnlich ausgestellt sind. Daneben komplett beladene Kästen und Fässer, sofort steigt ein quälendes Durstgefühl in einem hoch. Links daneben zwei antike Braukessel, rechts der gut bestückte Fanshop, der allerdings nur auf gedämpfte Kauffreude stieß. Was sicherlich an den gesalzenen Preisen von, wenn ich mich recht entsinne, 20-30 Euro für ein lumpiges T-Shirt, deutlich mehr für Bademäntel, Bomberjacken und Modellfahrzeuge lag. Gerade noch im Rahmen meiner finanziellen Möglichkeiten bewegte sich mit 15 Euro ein schmucker Gürtel mit Dosenhalterungen, der jedoch dank fucking Dosenpfand jeden Sinn und Nutzen verloren hat. Also nichts gekauft, sondern wieder ins Foyer gezuppelt, wo die Ikonen des Unternehmens mit großen Texttafeln geehrt werden, auf denen man ihre Bedeutung für die Fortentwicklung der Brauerei Veltins nachlesen kann. Markus' Blick fiel sofort auf das Plakat von Rosemarie Veltins. Dezent prustend machte er mich auf ihren größten Verdienst aufmerksam: "Sie ließ Felsen sprengen." steht da in großen Lettern geschrieben, na wenn das mal nichts ist! Um viertel nach Elf stellte sich ein kleiner dünner Mann als unser Führer vor, der alle 5 Minuten betonte, dass sein Haar rostig sei. Er erzählte erstmal die komplette Geschichte der Brauerei. Wie mutig es zu Beginn war, nur Pils zu brauen, welch kluge Entscheidung es damals war, mit einem Bollerwagen voller Pils den Ruhrpott unsicher zu machen und wie sehr sich Veltins seit jeher für die Stadt Grevenstein und die Umwelt engagiert. Umwelt? Wir konnten uns das Lachen kaum verkneifen, denn das Plakat, auf das unser Blick wieder fiel, bellte uns permanent an: "Sie ließ Felsen sprengen!" Chef meinte aber z.B. die schicke Kläranlage, die Veltins der Stadt natürlich aus purer Selbstlosigkeit gesponsort hat und nicht etwa, weil die Behörden die Brauerei sonst wegen ihrer Abwässer dichtgemacht hätten. Er gestand aber auch ein, dass man in der Vergangenheit Fehler gemacht hat. Der gravierendste war der vergebliche Versuch, die legendären Steinie-Flaschen abzuschaffen. Die Fahrer und Getränkehändler hätten sich über das nicht eurodingsbumsnormkonforme Format der Kästen beschwert, blablabla... Nach der Steinie-Ausmusterung brach der Umsatz dramatisch ein, und das ZU RECHT! Während er redete, musste unser Führer Tholen mit den Worten "Wollen Sie vielleicht das Mikrofon haben?" zurechtweisen, da er die ganze Zeit mit einem Kollegen am rumlabern war. Unmöglich, Tholen, echt!
Nach diesem Ausflug in die Geschichte galt es nun, die Produktionsstätten selbst zu begutachten. Dazu verteilte der gute Mann Kopfhörer, da es in den Hallen doch recht laut zugeht. Er wies ausdrücklich darauf hin, dass diese Kopfhörer nicht an der heimischen Anlage laufen und dass es nach der Führung kein Bier gibt, wenn auch nur einer davon fehlt - das hat gesessen. Nun tourten wir also durch diverse Produktionshallen und verfolgten den Weg von den primitiven Grundzutaten bis zum schmackig gebrauten Endprodukt. Etwas unappetitlich und dursthemmend war stellenweise der Geruch, der uns z.B. in der - äh - Maischehalle (?) ins Gesicht flog. Heißt das so? Halt so'n Raum mit vielen großen Behältern, in denen irgendeine Vorform des Bieres vor sich hin köchelt, egal. Der Geruch dort war erträglich, aber definitiv nicht lecker. Im weiteren Tourverlauf begutachteten wir die Reinigung von Fässern und die Abfüllung der Flaschen. Beeindruckend, mit welchem Affentempo da der Spritt in die Flaschen gepresst wird! Unser Führer erklärte uns einige populäre Faux-pas der deutschen Biertrinker, die wir hiermit gerne an unsere Leser weitergeben möchten, da sie für unsere Lieblingsbrauerei nur überflüssige Zusatzkosten produzieren:
1. Wenn eine Flasche leer ist, nicht wieder den Kronkorken draufknallen! Das zerkratzt nämlich den Flaschenkopf und verkürzt damit die Lebenszeit einer Flasche dramatisch. Außerdem muss der Kronkorken vor der Reinigung erst wieder entfernt werden: Zeitverschwendung!
2. Keine Feindflaschen in Veltins-Kästen packen! Die müssen auch wieder mühselig aussortiert werden. Der Anteil fremder Flaschen ist mittlerweile so groß, dass man schon eine unheilige Allianz mit Warsteiner geschlossen hat, um den logistischen Aufwand des Rücktransports der Feindflaschen irgendwie in den Griff zu bekommen.
3. Kippen und andere Scherze gehören NICHT in leere Bierflaschen. Allerdings tun sie dort auch nicht wirklich weh, unser Führer versicherte uns eine absolut perfekte Reinigung aller Flaschen. Kleinste Verunreinigungen im Millimikropikobereich werden von Hightech-Durchleuchtungsanlagen erkannt und die Flaschen aussortiert, der Konsument hat also keinen Grund zur Sorge. Gut so.
Haben wir noch was Interessantes gelernt? Ja. Unser leckeres Bier ist nämlich verstrahlt! Um die korrekte Füllmenge zu überprüfen (vor allem bei Dosen und Fässern ein Problem, dessen sich der naive Trinker gar nicht bewusst ist), wird der Pegelstand in den Gefäßen nämlich durch Beschuss mit Gamma-Strahlen überprüft, yiehaaarr!!
Während der gesamten Führung ließ der Mann mit dem rostigen Haar keine Möglichkeit aus, über die Konkurrenz zu frotzeln. Eine regelrechte Hetzkampagne zog er gegen ausländisches Bier ab. Denn außerhalb von Deutschland gilt nicht unser gutes Reinheitsgebot, also ist ausländisches Bier schon mal von Grund auf böse. "Chemie-Bier" war das freundlichste Wort, das ihm zur Bezeichnung der internationalen Brauzunft einfiel. Um 13:15 Uhr deutete unser Führer dann mit den Worten "So, jetzt hab ich aber auch schon langsam ne pelzige Zunge!" das Ende der Führung an. Zum Abschied gab's für jeden noch ein Veltins-Glas mit "persönlicher Widmung" ("Zur Erinnerung an Ihr Brauerei-Erlebnis mit frischem Veltins" oder so blabla...), dann verließen wir guten Gewissens die heiligen Hallen, nun wissend, dass frisches Veltins das reinste aller Biere ist und dass dank einzigartiger hygienischer Maßnahmen jeder einzelne Milliliter, der in Umlauf gebracht wird, ohne irgendwelche gesundheitlichen Bedenken runtergeschüttet werden kann.
In der Schützenhalle stand nun endlich die große Sauferei auf dem Programm. Aber erstmal dahin kommen! Unser toller alter Busfahrer war nämlich noch nicht wieder da, also mussten wir zu Fuß zur Halle watscheln. Gott, war das warm. Aber der Gedanke an Hektoliter frisches Veltins gab uns die nötige Energie.

Die Attacke:
13:30 Uhr Ortszeit, Schützenhalle Grevenstein. Ca. 50 ausgepowerte Arnsberger betreten erwartungsvoll die Manege. Go, Veltins, go! Begeistert uns, los! Und die Damen und Herren ließen sich nicht lange bitten: Kaum hatten sich alle auf ihre 5 Buchstaben gesetzt, wurden auch schon die ersten Pilse serviert. Unser Führer eröffnete das Gelage mit jenem markanten Trinkspruch, den wir im weiteren Tagesverlauf noch öfters hören sollten: "PROST FRISCHES VELTINS!!!" Und schon war der ganze Saal am kippen und ein zufriedenes Lächeln zauberte sich auf die Gesichter, in diesem Moment waren wir wohl die glücklichsten Menschen auf diesem Planeten.
Die Zielsetzung der Brauerei schien klar: Niemand verlässt diesen Saal lebend! Im Minutentakt wurden prall gefüllte Tabletts mit frischem Veltins angekarrt. Mein entsetzt verwirrter Blick auf mein noch halb volles Glas wurde lediglich mit einem "Na, das ist doch fast leer!" quittiert, und schon standen eineinhalb Gläser frisches Veltins vor mir. Super! Man konnte kaum so schnell trinken, wie hier gezapft wurde, aber da war eben Anpassungsgabe gefragt. So, jetzt war die beste Gelegenheit, das arbeitende Volk mit quälenden SMS vor Neid erblassen zu lassen. Mein Bruder und Schürmann quittierten die kurzen, aber ausreichenden Situationsberichte mit einem angepissten "Arsch", "Lump" oder "Will auch!".
Aber das war natürlich alles erst der Anfang. Auch wenn 7 Bier bekanntlich ein Schnitzel sind, ein RICHTIGES Schnitzel wär jetzt was Feines. Und siehe da, uns wurden leckere Schnitzel mit Kartoffeln und lecker Möhrchen / Erbsen aufgetischt, was aber natürlich nicht zum Zusammenbrechen der Bierpipeline führte. Wir aßen brav alles auf, anschließend wurde uns auf mehreren in den Ecken verteilten Fernsehern ein Video vorgeführt: Veltins und die Werbung, Veltins und der Fußball, Veltins und die Formel 1, Veltins, Veltins, Veltins... Trotz der langsam einsetzenden Genickstarre schaffte es auch dieser Film, den Bierdurst mit ästhetischen Bildern nochmals anzuheizen.
Danach war wieder gemütliches Trinken angesagt, mit kurzen "PROST FRISCHES VELTINS!"-Ansagen zwischendurch. Wer sich übrigens zur nachmittäglichen Stunde einen Kaffee genehmigen wollte, konnte auch dieses tun. "Aber nur eine Tasse pro Person, wir sind schließlich ne Brauerei und keine Kaffeerösterei!" Ein Korn war auch noch drin, aber den empfahl unser Führer ausdrücklich nur dem anwesenden Weibsvolk, da er die Männer doch nur vom Biertrinken abhalte und weit zurückwerfe. So beließen wir es denn auch beim Bier, welches übrigens, einhellige Meinung der Runde, wirklich ungeheuerlich gut schmeckte. Veltins vom Fass ist nett, auch aus der Flasche oder der mit fucking Dosenpfand belegten Dose, aber FRISCHES Veltins... DIREKT von der Quelle... Leute: unvergleichlich! Das schmeckte einfach nur... ARGH!! Mir fehlen die Worte! Ging auf jeden Fall runter wie nichts. Meine Güte, so etwas Erfrischendes hab ich noch nie getrunken, lecker, lecker... Toll, jetzt hab ich wieder Durst!
Also schnell weiter zum nächsten Programmpunkt: Ein Quiz war angesagt! Unser Führer wollte ein paar Werbepräsente raushauen, aber geschenkt gab's die natürlich nicht. Es galt, Fragen zur Geschichte und zur Produktion von frischem Veltins zu beantworten. Wir lernten schnell: Lautstärke ist kein Vorteil im Kampf um die Hauptpreise. Merken für nächstes Mal: Möglichst weit nach vorne setzen, denn unser Führer vermied unnötige Bewegungen in die hintere Saalhälfte. So mussten wir hilflos mit ansehen, wie sich unser armer Opalka die Lunge aus dem Leib kotzte, auf jede Frage erstmal pauschal "ACHTZEHNHUNDERTVIERUNDZWANZIG!", "SUSANNE!!!" oder "HUNDERTVIERZIG!!" kreischte und dann doch nichts gewann. Ja, er wollte es wissen. All die schönen Krüge, Gläser und anderen Präsente, er musste sie haben! Es hatte etwas Tragisches, dass er mit seinen Antworten zweimal goldrichtig lag, aber beim Präsenteverteiler keinerlei Beachtung fand. Ganz großes Kino auf die Frage "Wann wurde die Brauerei Veltins gegründet?". Opalka, für einen Moment depressiv abgelenkt in sein Bier starrend, schreckt plötzlich auf und brüllt: "AAACH....!" Im gleichen Moment hatte aber schon jemand in der ersten Reihe gesittet geantwortet: "1824". Weg war das Glas. "Wer leitet seit 1994 die Brauerei Veltins?" Ca. 97% des Saals im Chor: "SUSANNE!" Und obwohl Opalka mit Abstand der Lauteste war (zumindest konnte man das an einigen entsetzten Gesichtern an den Nachbartischen ablesen), ging der Preis in die erste Reihe. "Wer hat Susanne gesagt?" - "HIER, ICH!!!" - "Ah, hier vorne..." - "NEEIIIIIIINNNN!!!!!" Wieder nix. Den Gnadenschuss verpasste ihm wohl die letzte Runde, als unser Quizmaster einfach nur willenlos um die Tische zog und wahllos Kugelschreiber verteilte. Der Einzige, der natürlich keinen abgekriegt hat? Genau. Opalka.
Nachdem das Quiz gelaufen war, konnte wieder entspannt getrunken werden. Alle paar Minuten erbarmte sich unser Führer dann, riss das Mikro an sich und gab erstmal ein paar Witze zum Besten. Teilweise unterste Schiene, teilweise mit sooo einem Bart, aber irgendwie genau auf unserem Niveau zu dieser fortgeschrittenen Stunde. Bei einem Gedicht über die Körbchengrößen der Frauen hätte es Opalka fast nochmal zerrissen: Er hat wohl eine blühende Phantasie und malt sich jeden Witz wortwörtlich in seinem Hirn aus, bei Körbchengröße 13 oder so lag er jedenfalls mit Tränen in den Augen auf dem Tisch und bepisste sich in der für ihn typischen Lautstärke, was mal wieder die erhöhte Aufmerksamkeit des restlichen Saals auf unseren Tisch lenkte. Um 17 Uhr wurden die Zapfhähne dann endgültig versiegelt und wir wankten glückstrunken zum Bus.

Das Danach:
Auf der Rückfahrt passierte meines Wissens nach nichts Spektakuläres, außer dass die Sonne irgendwie ungewöhnlich hell war. Da es ja noch früh am Abend war, wollten wir nun dem Rock It noch einen Besuch abstatten. Gasper murrte zwar rum, dass er jetzt lieber nach Hause wollte, aber wir hatten irgendwie die unbegründete Hoffnung, ihn doch noch nach Arnsberg zerren zu können. Die Hoffnung verflüchtigte sich in Oeventrop an der Bushaltestelle: Tür auf, schwupp schwupp, Gasper weg. In diesem Moment hielten wir ihn für schwach, aber tatsächlich fabrizierte er noch einige gelungene Stunts, auf die ich später noch eingehen werde. Opalka, Hans und mich plagte allmählich ein dumpfes Hungergefühl, dass wir im Stavros Grill, dem Grill formerly known as Balkan Grill, bekämpfen wollten. Das gelang auch ganz gut, nur mit dem Trinken lief's nicht so recht. Ich hatte mir statt einem anständigen Pils dummerweise eine Sprite bestellt, bekam dümmererweise eine Cola und tauschte sie noch dümmerigerweise nicht um. So viel Gleichgültigkeit wird natürlich bestraft, schon nach dem ersten Schluck wurde mir wieder schlagartig klar, wie sehr ich Cola eigentlich hasse. Also eine Gratiscola für Hans, sag danke. Opalka hatte in der Zwischenzeit seine Freundin herbeordert, denn auch ihm war irgendwie nicht mehr nach Rock It zumute. Wir ärgerten ihn nochmal kurz mit unseren Kulis, dann ergatterten wir einen Sitzplatz im wie immer dicht besiedelten Rock It. Hm... Dienstag... Juhu! Noch'n Quiz! Das Leben war ja so gut zu uns! Aber zu zweit war doof, also noch schnell den Schürmann angerufen. War ja auch ne gute Gelegenheit, ihm nochmal lang und breit zu erzählen, was er versäumt hatte. Mit den Quizfragen kamen wir überhaupt nicht klar, irgendwann kurz nach elf oder so haben wir unsere kleine Runde dann aufgelöst.
Da war doch noch was? Richtig, Herr Gasper. Der ließ nämlich das Wort "Schwächling" am nächsten Tag nur müde an sich abprallen und erzählte, was er in Oeventrop noch so erlebt hat. Statt hackenstramm ins Bettchen zog's ihn nämlich noch mit ein paar anderen Kaputtis in eine ortsnahe Spelunke. Als er dann zu später Stunde strunzhackenvoll nach Hause watschelte, wunderte er sich zunächst über seine dummen Eltern: Die wagten es doch tatsächlich, bei diesem tollen Wetter nicht draußen im Garten zu sitzen, sondern hockten stattdessen in der Bude rum! Es war übrigens schon spät, spät, spät und draußen war's stockdunkel. :-) Scheißegal, für Markus war das Wetter toll und das ganze Leben an sich einfach nur wunderbar. Also legte er sich draußen auf eine Bank und döste gemütlich vor sich hin. Seinen irgendwann ebenfalls heimkehrenden Bruder begrüßte er mit einer gekonnten Rolle rückwärts die Bank runter, danach gingen auch in Oeventrop die Lichter aus. Ach ja, eine ältere Nachbarin, mit der er sich sonst wohl öfters wegen Lärm und so zofft, meinte wohl noch verwundert, dass er an dem Abend irgendwie seltsam freundlich war. Tja, PROST FRISCHES VELTINS!!
[sk]

13.3.2002 - Special Events

18:45
etwa 22 Uhr?! oder was später, schwierige Quellenlage
Die CeBit zu Hannover
Marc Peters, diverse IT-Juppies

Programm

Feierabend.
Der erste Caipi am Stand.
Der zweite...
Ein Glas mit komischer weisser Flüssigkeit, schmeckt, alkoholischer Gehalt vorhanden...
Wir siedeln um zu einer Standparty.
Das erste Bier, im Minutenwechsel auffüllen...
Langsam geht das Reden schwerer...
Das Bier ist aus, das SOL kommt rein, beobachte tanzende Schlipsträger.
Die Standparty nähert sich dem Ende, weitersiedeln? Ok, los geht's. Bei Mobilcom war's vorhin laut.... Leider nur vorhin.
Mobilcom stinkt, kein Bier mehr... dafür kiffende Schlipsträger auf dem Stand.
Wildes Telefonieren mit Vorgesetzten, das Sprechen geht gar nicht mehr...

Zusammenfassung

Im Rahmen der Berichterstattung für den hochtechnologischen Bereich der Sprittwochseite schickten wir unseren fähigsten Mann nach Hannover, direkt zur Messe aller Messen - der CeBit. In der Hoffnung mehr über zukünftige Bierabpumpanlagen oder Getränkedosen mit integriertem Internetbrowser zu erfahren, fuhr Marc Peters, seines Zeichens Mitarbeiter in einem der renommiertesten IT-Unternehmen des frühen 21. Jahrhunderts in die "Stadt, in der die Welt zu Gast ist." Der oben beschriebene Programmablauf ist das live per ICQ mitgeschnittene, erschütternde Sprittokoll, das quasi ein völlig neues Bild von der Juppi-Fluppi-IT-Schickeria zeichnet. Es sei noch erwähnt, dass leider nur vom Sprittwoch aussagekräftige Mitschnitte existieren, obwohl laut Peters' Bekunden sein gesamter Messeaufenthalt die reinste Sprittwoche war!
[mg]

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