Sprittokolle

20.2.2003 - Zweigstelle Arnsberg

19:30 Uhr
0:30 Uhr
Arendt
Arendt, Hansknecht

Programm

Zur DEA nen Rahmen besorgen
Versucht Vier Fäuste für ein Halleluja zu gucken
Das Leben des Prain
Die Vier Besoffskies gehört
Den Rahmen noch leer gezogen
Nach Hause gegangen

Zusammenfassung

Es gab mal wieder Spritt und zwar mal wieder bei Arendt und es wurde mal wieder Veltins getrunken. Das war jetzt eine kurze Zusammenfassung, aber die komplette kommt ja noch.
Also ich telefonierte kurz mit Arendt, um zu dem Entschluss zu kommen mal wieder zu Spritten. Der Spritt wurde bei der DEA in Form eines Veltinskastens gekauft, und dann zu Fuß nach Arendt befördert. Wir hatten uns noch keine Gedanken über das abendliche Programm gemacht, so dass wir erstmal TV sahen. Ich hatte allerdings ein Video mitgebracht und zwar Vier Fäuste für ein Halleluja, welches ich vor einer Woche aufgenommen hatte. Denn seit neusten kommt auf Kabel 1 einmal pro Woche ein Bud Spencer Film. Der Film wurde also in den Videorecorder geschoben, doch leider mussten wir feststellen das Arendts Videorecorder der Zukunft, den Film irgendwie nicht abspielen wollte. Also guckten wir nach langem rumprobieren mal in die Fernsehzeitung und was sahen wir auf dem viel beschimpften Sender Arte, sollte ein Filmhighleit des letzten Jahrtausends gezeigt werden und zwar das Leben des Brain. Es wurde also zum Fernseher gekrabbelt um auf Arte um zu schalten, da Arendt ja für keins seiner Geräte eine Fernbedienung besitzt. Der Amüsierungsfaktor war sehr hoch und das Bier floss sanft die Kehlen hinab.
Als der Film dann zu ende war leerten wir unter musikalischer Begleitung der vier Besoffskies noch den Rahmen und beendet betrunken wie wir waren einen sehr schönen Sprittwoch.
[dh]

19.2.2003 - Zentralverwaltung Dortmund

18:00
06:00
Tobi
Tobi, Nils, Hatti, Andreas, Nadja, Martin, Mareen, Feli, Ute

Programm

Hatti aus Essen holen
Einkaufen
Herdanschließen
Steaks & Wedges zubereiten + erste Biere
Weitertrinken, Gäste empfangen
Spaß mit den Nachbarn
Mäßiger Spaß im Spirit
Mische im Spirit
Heimweg
Träume von Fleisch

Zusammenfassung

Da war er also endlich, jener lang erwartete Sprittwoch der uns aus der Hölle der YumYum Suppen und ähnlicher ebenso Geschmack wie nährstofflosen Behelfsnahrungsmitteln befreien sollte. Nachdem Manni es wiederholt verpeilt hatte uns zu besuchen und den Herd anzuschließen fragten wir schlussendlich doch Hatti ob er diese ehrenvolle Aufgabe !u!bernehmen wolle. Wie Hatti halt so ist sagte er ja, und machte so unsere Herzen frohlockend.
Gegen 17:30 ließ ich mich von Nils im HDZ abholen und wir machten uns über die wie immer verstopfte A40 in Richtung essen auf, um dort jenen Ritter der selbstzubereiteten Nahrungsmittel einzusammeln. Natürlich kamen wir ne halbe Stunde zu später, aber dafür sind wir ja bekannt. Wir fanden Hatti etwas verfroren an der BP Tanke, sammelten ihn auf und ergötzen uns nunmehr zu zweit über Nils regelmäßige Wutausbrüche beim Autofahren.
Gegen 19:00 trafen wir beim Walmart ein um uns dort massiv mit Fleisch einzudecken. Nach einer knappen Stunde wovon wir etwa 80% mit dem Suchen nach versteckten Gütern verbrachten, verließen wir diesen Ort des Konsumterrors und traten die nächste Etappe an. Natürlich waren wir mal wieder null vorbereitet, also mussten erst ein Küchenschrank sowie ein Ceranfeld auf die Installation vorbereitet werden. Begleitet wurden unseren stümperhaften Versuche von wertvollen Hinweisen bezüglich einer effizienteren Arbeit von Seiten Hatti und Mareen. Etwa 1 ½ Stunden nach der ursprünglichen ETA war das Werk vollbracht, und ich stürzte mich voller Vorfreude auf die Steaks.
Es ist schon etwas besonderes wenn man nach einem Monat voll von Mensaessen, Raviolidosen und Instantsuppen mal wieder etwas echtes zu essen bekommt. Hatti wird von uns bei Gelegenheit mal eine kleine Statue bekommen, die künftige Generationen an den Erlöser erinnern soll. Nachdem die Fleischeslust aller befriedigt war gingen wir vom Begleittrinken zum Vollzeittrinken über. Wir verzogen uns in mein Zimmer drehten die Musik auf ein Level das unnötige Gespräche gar nicht erst zuließ und begannen uns zuzuschütten. Nach und Nach trafen diverse Gestalten ein um sich an dem Event zu beteiligen. Der Held des Abends musste uns leider gegen 23:45 verlassen, um seine Bahn nach Essen zu bekommen. Wir waren natürlich irritiert von der Tatsache, dass jemand wirklich morgens Aufstehen muss um irgendeiner Form von Arbeit nachzugehen.
Wir tranken noch etwa 2h weiter bevor ich mich von der Masse breitschlagen ließ doch noch mit ins Spirit zu kommen. Zusammen mit Mareen, Feli, Martin und Andreas bewegte ich abermals meine müden Knochen in mein persönliches "house of the rising sun". Wie zu erwarten war es dort recht leer, und die Stimmung war auf einem etwas mäßigen Niveau. Ich machte die erste Karte mit Whisky Cola voll um mich sogleich der Zweiten zu widmen. Hierfür stieg ich dann allerdings auf Gerstensaft um. Mareen hatte sichtlich Spaß bei der EBM Mucke mit der Mimi uns "erfreute". Ich dagegen konzentrierte mich eher darauf meine Laune in den Keller zu bringen, um eine Rechtfertigung für ein erneutes Besäufnis zu haben. Mein Plan ging auf, ich wurde voller und voller und hatte dann auch noch Spaß. Warum weiß ich zwar nicht, ich denke es lag daran weil mein Gehirn es aufgab mir mitteilen zu wollen das eigentlich alles Scheiße war.
Ein wenig später machte ein total besoffener Skaten & Bitches Fuzzi durch seine unkoordinierte Rumhampelei auf sich aufmerksam, er hampelte jedoch nicht lange, nachdem er Mareen mehrfach anrempelte rumschubste anpöbelte und beim Moschen störte fand ich auch noch eine Beschäftigung darin diesen jungen Zeitgenossen in seine Schranken zu weisen. Eigentlich passierte nichts, trotzdem befand es das "freundliche" Personal dieses hochkarätigen Amüsiertempels für nötig mich zum Gehen aufzufordern. Nach einer kurzen Diskussion wurde mir zwar auch die Option eröffnet weiterzufeiern, zwei volle Karten, die fortgeschrittene Uhrzeit sowie die beraus übeschissene Musik ließen mich jedoch dankend Ablehnen. Immerhin wurde mir nicht die übliche Behandlung des Spirits zu teil, folglich fühlte ich keinen Groll und freue mich schon auf den nächsten Abend an dem es wieder mal keine Alternative (fällt mir schwer zu sagen was eigentlich keine Alternative zu diesem Laden wäre, allein zu Hause die Wände anstarren ist auch toll) zum Spirit gibt.
Nach einem überaus kurzen, ereignislosen aber dafür saukalten Heimweg kamen Mareen und ich dann gegen 05:00 zu Hause an. Irgendwann gegen 6:30 schlief ich dann ein, träumte von dem Herd der uns das Wunder des unsichtbaren Feuers gebracht hatte, saftigen Steaks, und meiner nicht minder appetitlichen Freundin.

Eine Anmerkung muss ich allerdings noch loswerden:
Ich hoffe dass die momentan eingerissene Spaltung des Sprittwochs in einen Nord- und einen Südteil kein persistenter Zustand ist. Sicherlich haben sich Toni in letzter Zeit auch mal vor dem beschwerlichen Weg bei Eiseskälte gedrückt, trotzdem halte ich ein gemeinsames Spritten für angebracht und notwendig.
[tf]

5.2.2003 - Zentralverwaltung Dortmund

kurz nach 9 live
ein Uhr und so
Schöpis C64 Palace
Jens "40%" Scheiwe, Markus G., Stefan "Schöpi" Kiesler

Programm

C64 spielen
noch mehr C64
Gay-O-Meter
Schöpi zockt alle ab

Zusammenfassung

Mann! Scheiss-ÖPNV! Jens und ich mussten den langen kalten Weg von der Palmweide laufen, da die Fahrpläne wahrhaft dämlichst aufeinander abgestumpft sind. Danke, liebe Stadtwerke. Also luden Jens und ich ein Einstiegsbier in unsere lustige Wanderrunde ein, dass mit uns den Marsch bis Kiesler Heimstatt antrat. Dort erwartete uns ein ungeduldiger Schöpi, der sich im Licht einer 100-Watt-Birne das Gesicht bräunte. Auf unser Geheiß grub er den heiligen C64 aus seiner Wohnzimmerkommode und baute alsbald fluchend und wirsch das 13-Euro-Schnäppchen vor dem heimischen Fernsehgerät auf. Jens schmiss indessen Kiesler Diskettenbox durcheinander und fischte eine Diskette aus dem Gefährt, die ich laden wollte. Also das magische Load"*",8,1 eingegeben und... nichts passiert! Der Trottel hatte mir doch tatsächlich eine leere Diskette gegeben. Schöpi erläuterte ihm flugs das aufwendige System, nach dem er seine wenig umfangreiche Sammlung sortiert hatte, dann durfte ich mein Ladeglück bei dem beschissenen Kultklassiker "Teacher Busters" probieren. Ich wollte mit Abkürzungen und prolligem Cursorgefummel in der Liste natürlich angeben, doch nach wenig Bewunderung hörte ich Schimpf und Schande von den billigen Plätzen. Wie ich es denn nur wagen könne, statt nur ",8" ",8,1" in die geschundene Tastatur zu hacken! Pah, Banausen! Und als ich Flunkys archaischen Rat befolgte, das Run mit einem Doppelpunkt zu stabilisieren, brach ebenfalls Gelächter in den Reihen der 8-Bit-Legastheniker aus. Freut euch nur, ihr Narren, ich habe mein Handwerk bei einem Meister gelernt!
Nun gut, Jens beim Lehrer Überfahren (oder zumindest bei seinem kläglichen Versuch) zuzusehen, machte wenig Sinn, also legten wir den ersten Klassiker ein: Winter Games! Doch schon bei der Königsdisziplin "Hot Dog" machten die Joysticks Mucken, denn leider hatte einer der Freudenstöcke das Essbesteck beiseite gelegt. Erst bei "Caveman Ugh-Lympics" konnten wir diesen Fauxpas kurieren. Und hier mussten die getreuen Competitions auch gleich zeigen, was sie können. Spätestens beim Feuermachen suchten wir Methoden, die stoische Rechts-Links-Bewegung schneller als mit unseren verkümmerten Greifern auszuführen. Mann, das geht in die Arme! Jens zeigte uns das Gay-O-Meter, bei dem unsere Gitarrenschwuchtel dann auch gleich beim ersten Mal satte 40% abgestaubt hatte, während ich nur 23% erzielte, und damit in die Kategorie "zu unschwul" fiel. Auch Kiesler erreichte magere 26% und blieb damit hinter Jens' schwer zu verbergenden Erwartungen zurück. Tja Jens, nicht jeder Mann möchte gerne eine Katze sein. Irgendwann war ein famoser Alkoholpegel erreicht, und Kiesler drehte richtig auf: bei Archon hatten Jens und meine Beleibtheit nichts mehr zu lachen. Mit brutalem Gesicht und aggressivem Joystickgewürge machte Schöpi selbst mit seinen laschen Püppchen aus der ersten Reihe unsere hochgezüchteten Megamonster platt. Mit christdemokratischem Brunftgeschrei machte er sich über unsere Unzulänglichkeiten lustig, während wir nur staunend dem Geschehen auf dem Bildschirm folgen konnten. Dann grub Kiesler noch ein Spiel aus, über das er dereinst vermutlich eine Doktorarbeit schreiben wird: "BC's Quest for Tires". BC ist ein langhaariges, grossnasiges Etwas, das auf einer seltsamen Radvorrichtung sitzt und damit durch die prähistorische Botanik bollert. Der Spieler darf nun Ästen und Löchern ausweichen, ab und zu über hässliche Schildkröten hüpfen und sich von Vögeln durch die Luft fliegen lassen, während am rechten Bildrand eine gefangene Tusnelda ihr gellendes "Help! Help!" zum Besten gibt.
Doktor Jens Ungeschickt, unser wohlfeiler 40-Prozenter, hatte größte Mühe, auch nur über ein einziges Loch zu springen und gab alsbald genervt den Stab der Unterhaltung an den Basiccaptain Schöpi Kiesler weiter. Und der legte noch wirbelwindiger los als zuletzt bei Archon. Mit müheloser Leichtigkeit bugsierte er den kartoffeligen Spielehelden durch das Spielszenario, als gäbe es keinen Morgen. Erneut konnten Katzenjens und ich nur staunen! Mein Versuch war zwar einiges besser als der von Scheiwe, aber konnte zu keiner Zeit mit der gazellenhaften Grazilität des wahren Warriors des öffentlichen Personennahverkehrs mithalten. Nachdem ich Jens so irgendwann nach ein Uhr dann von dem Spaßkasten loseisen konnte, durften wir uns auf den abermals kalten und langen Heimweg machen. Ein wiederholungsfähiger Sprittwoch ging mit dem Verschluss meiner Augen zur Nachtruhe zu Ende.
[mg]

22.1.2003 - Zweigstelle Arnsberg

20:00 Uhr
23:30 Uhr
Arendts Zierfischfolterkeller
Arendt, Schürmann, Hansknecht

Programm

Zoobesuch vom 30.06.99
Raubtierfütterung und Zierfischfolterung
MDR gucken
Pulp Fiktion

Zusammenfassung

Nun nach fast 2 Monaten entschlossen wir uns mal wieder einen geflegten Sprittwoch hinzulegen. Schürmann ist jetzt zwar wieder am arbeiten, aber er kam trotzdem. Ich glaub er hat das mit dem saufen und trotzdem am nächsten Tag arbeiten aber noch nicht ganz raus. Den er trank nur 2 Bier und wollte noch Auto fahren.
Na ja, so um acht kam ich bei Arendt an, das erste was ich mir dann anhören musste war, dass ich zu wenig Bier für Arendt mit hatte. Er wollte nämlich nen ganzen Rahmen haben und ich hab im nur 7 halbe Liter Hülsen mitgebracht. Ich hatte für den Abend nen sehr schönen Film mitgebracht und zwar einen den ich selbst gereht hatte,als wir 1999 im Dortmunder Zoo Faultierforschung betreiben wollten. War sehr witzig anzusehen, Kiesler mit kurzen Haaren, Balko, Florian und ich mit langen Haaren und Hoffman mit Metalshirt. Tja, leider dauerte der Film nur etwa 15 Minuten, aber danach kammen wir zum eigentlichen Hohepunkt des Abends, zur Raubtierfütterung und Zierfischfolterung.
Matze hatte sich nämlich sein drittes Aquarium gekauft und diesmal ein verdammt großes. In diesem großen befanden sich nur die drei mitlerweile sehr großen Piranias, in einem kleinen schwommen fünf neue Piranias rum und im dritten lebten irgendwelche anderen Fische, wie Neons, Guppis und son Zeug. Allerdings sind diese anderen Fische lediglich zur Verfütterung an die Piranias vorgesehn. Also als erstes wollten wir einen Guppi fangen um ihn zu verfüttern, Arendt zückte den Käscher und stieß ihn ins Becken. Aber es war wirklich nicht so leicht wie man denkt, die blöden Neons konnte mann überhaupt nicht fangen und die ganz kleinen Jungen schwammen einem direkt ins Netz. Doch wir wollten ja nen Guppi haben, denn die sind schön günstig und relativ groß. Nach fünf Minuten Wirbelsturm im Aquarium hatte Matze dann einen Guppi und noch einen kleinen Jungfisch im Netz, beide wurden direkt ins Piraniabecken geschmissen. Der kleine Fisch war sofort mit einem Bissen verschlungen, der Guppi stellt sich allerdings als sehr geschickt an. Er versuchte sich hinter der Pumpe und den Schläuchen zu verstecken, dies gelang ihm sogar sehr gut, die Piranias versuchten allerdings ständig an ihn ran zu kommen. Und wenn sie es schafften, begann immer eine spektakuläre Verfolgungsjagd, der Guppi war um einiges kleiner und dadurch viel es ihm leichter an engen stellen vorbei zu schwimmen die Piranias hingegen schlugen sehr schnelle Haken, gaben aber auch leider immer wieder recht schnell auf, wenn ihr Opfer ausser Reichweite war. Nach mehren Verfolgungsjagden fand der Guppi dann ein perfektes Versteckt wo ihn die Piranias nicht fanden. Also musste neue Beute gefangen werden, diesmal brauchte Arendt noch länger um einen Zierfisch zu fangen, aber nach zwei Hülsen Veltins gelang es ihm dann doch irgendwann. Der Fisch wurde ins Becken geworfen und war erstmal völlig orientierungslos, was sein Nachteil war. Die Piranias sahen ihn und griffen sofort an, er hatte nicht die geringste Chance, nach zwei Bissen war er im Schlund des Piranias verschwunden. Wir versuchten dann noch denn Guppi aus seinenem Versteck zu locken, aber es gelang uns nicht er war noch immer dermasen Geschockt das er sich nicht einen Zentimeter bewegte.
Also stetzten wir uns wieder vor den Bildschirm, es lief MDR, irgendeine Oma redetet irgend nen Scheiß auf Ossisch, sehr amüsant. Irgendwann schlug Arendt dann vor mal wieder Pulp Fiktion zu gucken, na ja das taten wir dann noch und als mein Bier alle war ging ich nach Hause, Balko war übrigens irgendwann vorher verschwunden ich weiß aber nicht mehr wann.
[dh]

22.1.2003 - Zentralverwaltung Dortmund

20:30 Uhr
Fünf? Fünf.
Scheiwe, Toni, beschissene Pädagogenparty, Toni
Scheiwe, Gasper, ich, Toni, Michel, Andreas (nicht Imig), Ute
tanzende Pädagogen

Programm

Spaß bei Scheiwe
Spaß bei Toni
vergeblicher Versuch, bei Pädagogen Spaß zu haben
Spaß bei Toni

Zusammenfassung

Party in Dortmund Nord, das war das angepeilte Programm. Glücklicherweise zögerte sich das etwas hinaus, aber der Reihe nach. Als ich kurz nach neun bei Scheiwe eintraf (die Schuld lag natürlich nicht bei mir, sondern beim ÖPNV), hing Gasper schon an der Flasche. Scheiwe nicht, denn er hatte noch kein Bier und starrte dementsprechend wütend auf meine verspätet angekarrten Vorräte. Während wir uns mental auf den feuchtfröhlichen Abend vorbereiteten, beobachteten wir Jensens Ratten, die erstaunlich intelligent und doch absolut blöde sind: Die Aufgabe bestand darin, Scheiwe ein Din-A4-Blatt aus der Hand zu reißen, es kleinzufalten und in der Pappwohnung zu bunkern. Auf Din-A5-Größe hat eine Ratte das Blatt recht schnell gekriegt, danach stellte sie sich aber ZIEMLICH ungeschickt an. Tja, kaum zu glauben, aber sowas bringt dem Sprittologen gute 30 Minuten Spaßgarantie!
Um halb 11 oder so ging's dann Richtung Toni's neue Bude. Groß. Platz. Ungewohnt für einen Wohnheimsbewohner. Kühlschrank, Klo, Musik - wir fanden uns schnell zurecht im neuen Tempel. Und hatten auch eigentlich jede Menge Spaß, aber... da war doch noch was... Ach ja, wir mussten ja noch unbedingt auf diese super Pädagogenparty im Friedrich-Keuler-Haus. Sehr schön war das. Jeder hatte so seine 20 Quadratzentimeter zum Bewegen / Atmen / Pipimachen, es war bullenwarm in der Mistbude und die "Musik" war unerträglich. Also jede einzelne Wertmarke bereut, die man sich zugelegt hat, schnell trinken und den Menschen verfluchen, der die Idee zu dieser Party hatte. Bevor wir gemerkt haben, dass man überschüssige Marken auch wieder in Bares umtauschen kann (ausnahmsweise eine GUTE Idee, ihr Pädagogen!), versüßten wir uns den Abend mit dem Beobachten eben dieser Pädagogen. Austin Powers würde Erblassen beim Anblick von dem, was diverse Herren der Schöpfung da auf's Parkett legten. Die Verrenkungen der Damen waren natürlich auch recht amüsant, aber diese... "Kerle"... muahahaa!! Besonders Nils hatte sichtbaren Spaß, einige der Dehnübungen in sein Repertoire aufzunehmen und seine Idole dabei lauthals auszulachen. Naja, irgendwann wurd's uns dann doch zu bunt und eine nüchterne Abwägung von Vor- und Nachteilen beider Lokalitäten führte uns recht eindeutig wieder zu Toni. Dort hatten wir noch jede Menge typisch dumpfen Sprittwoch-Spaß, bevor wir so gegen 4 / 5 Uhr mit öffentlichen Mitteln heimwärts fuhren.
[sk]

15.1.2003 - Regionalbüro Fulda

20:00 Uhr
00:30 Uhr
Tanke, Albert, Kreuz
Albert, Manuel, Sabine
Ehrensprittologe Marco

Programm

Dosenbier
Weizenbier
Gar kein Bier

Zusammenfassung

Nach dem letzte Woche unsere ex-Sprittwochazubi und nun vorzeige Sprittologin Sabine die Protokollpflicht übernahm, war es an der Reihe wieder mit geballter Kraft aufzutreten. Und so wurde das obligatorische Dosenbier von der Tanke geholt und zum Auftakt beim Al geleert. Auf dem Weg zum Kreuz dann antürlich zurück zur Tanke um den unseeligen Dosenpfand einzulösen. Im Kreuz dann nach dem Begrüßungssauren erstmal Weizen geordert und rein in den Saal. Unsere ex-Sprittwochazubi und nun vorzeige Sprittologin Sabine lies auch nicht lange auf sich warten und trudelte dann auch ein, bewaffnet mit ihrem obligatorischen Becks und einer Fotokamera, die teilweise unseren Sprittwoch dokumentieren sollte. Im Laufe des Abends entriss ich ihr dann auch mal die Kamera um die Füße unseres Ehren-Sprittologen Marco zu verewigen. Bin mal auf die Ergebnisse gespannt.
Die Gläser auf dem Tisch wurden dann auch immer zahlreicher und gerade vor mir standen dann gleichzeitig gleich mehrere. So soll es sein. Sprittcards wurden rausgezogen und Sabine hat noch immer keine, aber vielleicht hält ein Bild von heute abend dafür gerade.
Irgendwann begann dann alles zu enden und der Heimweg wurde angetreten.
[ml]

15.1.2003 - Zweigstelle Arnsberg

21:00 Uhr
23:30 Uhr
Windsor Pup
Opalka, Schlitzer, Diana und ich
Ulli, Katty, Kemper

Programm

Innen Windsor gehen
Bier trinken
Nach Hause gehen

Zusammenfassung

Im Windsor Pup, traff man sich und zwar mit den Arnsberger Wochenendsäufern. Na ja was soll ich groß erzählen, wir tranken nen paar leckere Krombacher, redeten über dieses und jenes und gingen um halb zwölf wieder nach Hause.
[dh]

15.1.2003 - Zentralverwaltung Dortmund

so um acht
0:51
Gasper
David Gasper, Stefan Hasselhoff

Programm

Stadt
Knight Rider
diverse Serien

Zusammenfassung

Classic war angesagt. Keine Möchtegernsprittologen, die Ansprüche auf langweilige 08/15-Filme geltend machen, keine Nicht-Alkoholiker und vor allem kein Scheiwe, denn der musste unbedingt sein Zimmer in mit einem 3D-Programm... ach der spinnt einfach. Und sonst war auch eher Classic-Programm am Start.
Zu mir, lautete also das Gebot der Stunde. Kaum zu glauben, aber der Besuch in der Stadt zögerte diesen Sprittwoch etwas hinaus. Der Saturn, der in 22,5 von 24 Regalen nur Müll bringt, beliefert uns momentan doch tatsächlich mit der Trick or Treat (aka Ragman) - DVD! Jeden Tag! Also auch Sprittwoch! Leider mit 20 Euro knapp zu teuer für den studentischen Geldbeutel. Naja, wir rafften uns also in den Bus zurück zu meiner Bude und betraten mein aufgeräumtes und komplett umarrangiertes, auf Platz optimiertes Zimmer. Gerümpel umgab uns nicht, in der Mitte des Raumes, genau auf MEINEM Platz, stand nichts. Der Zeitplan war eng, das war von vornherein klar, also ging's gleich los. 3 Folgen Knight Rider, unter anderem die irgendwie geniale Einzelfolge ohne Goliath und Gay-Garthe Knight. Anschließend Futurama, South Park und Simpsons auf Englisch, das musste mal wieder sein. Obwohl wir mittlerweile noch keinen Spruch im Schlaf mitlabern können, sind diese Serien jedes Mal ein Highlight. Als ich gehen wollte, deutete Gasper's Flurkollege Jörn (Jörn? Jörn, oder? Der mit dem tollen Cameltoe in der Unterhose...) nichts an, weil er gar nicht da war. Für Kiesler ganz klar ein Grund zum Abmarsch...
[mg]

8.1.2003 - Regionalbüro Fulda

21:00 Uhr
01:00 Uhr
Kreuz
ex-Sprittwochazubi und nun vorzeige Sprittologin Sabine

Programm

Kreuz (schon)

Zusammenfassung

wie versprochen meldet sich das neu erwachte Fulda wieder zurück! Diesmal gibt es aber eigentlich nicht viel zu erzählen, da unser lieber Scoutmaster Manuel krankfeiern musste.. tststs. Somit war im gesamten Kreuz am Sprittwoch nur eine Sprittologin vertreten, ganz schön arm. Die hat dafür aber für ihren armen kranken Scoutmaster mitgesprittet, ja Manuel, ich hoffe du hast es gemerkt? Zum Glück waren wenigstens ein paar Leute da, die man erfolgreich zum Konsum von massig lecker Becks bewegen konnte. Wir in Fulda tun ja schon unser Bestes, um möglichst viel zu missionieren.
So gegen 2 Uhr machte das Kreuz dann so langsam dicht, und die einzige Sprittologin ließ sich betrunken und zufrieden nach Hause fahren. Ich hoffe ja das wird nächsten Mittwoch wieder anders.. nur schade dass dann mein Urlaub vorbei ist!
[sf]

8.1.2003 - Zentralverwaltung Dortmund

halb neun
0:51 Uhr
Musicstore Gasper
Herr Gasper und Herr Kiesler

Programm

Aufteilung des Sprittwoch wegen scheiß Kälte
Knight Rider
Orgazmo... AND Choda Boy!
Popel-Jörn

Zusammenfassung

Classic war angesagt. Keine Möchtegernsprittologen, die Ansprüche auf langweilige 08/15-Filme geltend machen, keine Nicht-Alkoholiker und vor allem kein Scheiwe, denn der musste unbedingt einen Counter... ach der spinnt einfach. Und Toni wollte seine Beine ebenso wenig zu uns bewegen, wie wir zu seiner / ihrer neuen Bude, was in erster Linie an den -38 Grad lag, die draußen herrschten. Also wurde der Sprittwoch zweigeteilt, vielleicht schreiben die beiden Faulpelze ja auch noch'n Sprittokoll zu ihrem gewiss langweiligen Abend.
Zu Gasper, lautete also das Gebot der Stunde. Kaum zu glauben, aber RTL2 zögerte diesen Sprittwoch etwas hinaus. Der Sender, der an 22,5 Stunden des Tages nur Müll bringt, beliefert uns momentan doch tatsächlich von 18:30 bis 20 Uhr mit 3 nagelneuen Folgen King Of Queens! Jeden Tag! Also auch Sprittwoch! Naja, ich raffte mich also in den Bus um 20 nach Acht und betrat Markus sein unaufgeräumtes Zimmer. Gerümpel umgab mich, in der Mitte des Raumes, genau auf MEINEM Platz, stand eine 8000-Watt-PA-Box, die enttäuschenderweise nicht der apokalyptischen Knight Rider - Beschallung diente, sondern Gasper's Zimmer als Zwischenlager nutzte. Der Zeitplan war eng, das war von vornherein klar, also ging's gleich los. 3 Folgen Knight Rider, unter anderem die irgendwie schwache Doppelfolge mit Goliath und Gay-Garthe Knight. Anschließend Orgazmo auf Englisch, das musste mal wieder sein. Obwohl wir mittlerweile jeden noch so dummen Spruch im Schlaf mitlabern können, ist dieser Film jedes Mal ein Highlight. Als ich gehen wollte, deutete Gasper's Flurkollege Jörn (Jörn? Jörn, oder? Der mit dem tollen Bären bei Glücksrad...) an, was er alles mit dem Popel machen könnte, den er sich gerade von der Schleimhaut gepellt hatte. Für mich ganz klar ein Grund zum Abmarsch...
[sk]

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