Es war morgens neun Uhr als mein Wecker klingelte, wir hatten vor den Freizeitpark Fort Fun zu besuchen. Ich stand also auf frühstückte etwas und machte mich auf Arendt abzuholen. Der Herr lag noch im Koma, er erzählte mir, nachdem er mir nach 5 Minuten Dauerklingeln endlich die Tür aufgemacht hatte, dass er bis 7 Uhr gesoffen hätte und eigentlich durchmachen wollte, aber dann doch eingeschlafen war. Arendt putzte sich unter einigen Würganfällen die Zähne und rauchte noch eben ne Kippe, dann konnten wir uns auf nach Schürmann machen. Dort warteten bereits Flunky, Verena, Schürmann, Lessmann und Diana auf uns, nach kurzer Begrüßung fuhren wir dann weiter. Vorm Fort Fun Eingang wartete Britta auf uns, wir kauften uns Tickets und gingen dann rein.
Kurz hinter dem Eingang begrüßte uns ein 1,90 m großer Stofffuchs, Arendt dachte dieser wäre nur eine Puppe, deshalb scheuerte er dem Fuchs erst mal eine mit der flachen Hand, doch plötzlich bewegte sich die Puppe und sagte wir sollten verschwinden.
Als erstes wollten wir uns im Rio Grande nass spritzen lassen, wir setzen uns also in die Boote, öffneten die ersten Warzen und genossen die eigentlich langweilige Fahrt. Danach machten wir uns auf zum Mistery Warehouse, hier mussten wir ungefähr ne halbe Stunde anstehen um uns dann zu zweit in winzig kleine Wägelchen zu quetschen, die uns dann durch eine nicht ganz so gruselige Geisterbahn fuhren. Das einzig witzige war ein Skelett das aus seinen übrig gebliebenen Gedärmen spritzte.
Nach dem Gang durch ein lustiges Spiegelhaus mussten wir erst mal was essen, Burger, Pizza und Döner gab es zu Auswahl. Arendt holte sich zum runterspülen ein Pils, welches er allerdings sofort auf dem Tisch verteilte.
So jetzt waren wir endlich bereit für die "HASENBAHN", wir fuhren mit dem Sessellift hoch, nahmen uns einen Bob und stellten uns an. Lessmann fotografierte noch einmal jeden vor der Abfahrt und dann ging's los, dachte ich zumindest. Ich hatte leider in der ersten scharfen Kurve schon zufiel Schwung drauf, so dass es mich aus der Bahn riss, ich konnte mich allerdings irgendwie wieder zurück in die Bahn retten, allerdings riss ich mir dabei meine Arme und meine Hose auf. Unten angekommen warte ich auf die anderen, direkt hinter mir war Arendt, er war an der selben Stelle aus der bahn geflogen und hatte sich auch die Arme verletzt. Direkt neben der Bahn war ein Rotes Kreuz Häuschen, dort ließen wir erst mal unsere Wunden versorgen um dann sofort nach mal die Bahn runter zu fahren.
Als nächste Attraktionen folgten dann Wasserbahn, Rollover, Marienkäferbahn, Wirbelwind und Shake. An Details kann ich mich leider nicht mehr erinnern ich weiß nur, dass meine Wunden in allen Karussells störten und alle auf meine zerrissene Hose glotzten.
[dh]