Sprittokolle

5.6.2002 - Zentralverwaltung Dortmund

20 Uhr etwa
2 Uhr cirka
Kiesler recht exakt
Gasper und Kiesler ganz sicher

Programm

Bats - Fliegende Dummviecher
Star Trek - Das fehlende Fragment (Special Edition)
Warhammer - Der finale Krieg

Zusammenfassung

Juhu! Nach all den 'Specials' und 'Supersprittwochs' endlich mal wieder ein ganz traditioneller 'Sprittwoch Classic': Bier, leichte Schläge und Bildschirm, sonst nix. Nachdem Markus beim Genuss von lecker Sprite und dumm lästernden Hasstiraden gegen meine Person seine erste CD überreichte (Bats), die ich dankend kopierte, gings los. Bats ist ein super Scheißfilm, den wir vor Jaaahren schon live im Kino miterleben durften. Der Film bedient alle Klischees, die man sich in einem knappen Budget vorstellen kann: Eine nicht gänzlich unattraktive Expertin, Fachfrau auf dem Gebiet 'Fledermäuse', einen verrückten 'Hehe, ich hab sie geschaffen'-Uhrmacher-Biologen-Wissenschaftler, der erwartungsgemäß von seinen eigenen Schöpfungen gefressen wird, einen coole-Sprüche-reißenden Quoten-Neger (NICHT rassistisch gemeint!!) und einen 'Wir haben sie geschaffen, wir werden es zu Ende bringen'-Mann von der Regierung. Es geht um genetisch verbesserte, weil menschenfressende Fledermäuse, die schlimmer aussehen als alles, was man im Kindergarten je aus Knete gemacht hat. Wir lernen: Fledermäuse sprengen ist dumm, weil sie sich dann zerstreuen und unkontrollierbar ausweiten, aber: Es ist schlau, ihre Höhle unter 5° zu kühlen, weil sich dann ihre Scheiße entzündet und die ganze Höhle in die Luft sprengt, was dann natürlich wiederum gut ist. Ach ja, US-Schulen sind mit Hochgeschwindigkeitsmodems ausgestattet, welch Paradoxon-gleiches Wortgeflecht. Nach diesem filmischen Supershit fühlten wir uns aber komischerweise noch nicht bereit für Warhammer, weshalb wir nochmal Star Trek guckten, die Folge mit dem schwarzen, heißen Kaffee und dem Mopedrennen. Wir befanden, dass wir mit dem Macher dieser Neuvertonung gerne mal ein Bierchen trinken würden, also: Melde dich, du anonymes Knüppel-Beleidigungs-Genie! Danach waren wir endlich bereit für einen Film, den mir Markus folgendermaßen schmackig machen wollte: "Er steht nicht in der Internet-Dingens-Schießmichtot-Database. Ich hab drübergespult, am Anfang kamen nur langweilige Laber-Szenen, am Ende grottenschlechte Billigeffekte, insgesamt wie Star Gate in schlecht." Ich konnte es kaum erwarten. Und tatsächlich: Warhammer - Der finale Krieg ist der mit Abstand dümmste Film, den der Sprittwoch je gesehen hat. Angefangen bei den Soldaten, die sich im grünen Gelände mit weiß-schwarzen, zackigen Uniformen zu tarnen versuchen, über Aufforderungen an 12-jährige pubertierende Kämpferinnen, jemandem ihr 'Programm' zu übergeben (?), bis hin zu per Laptop herbeigerufenen Riesenhänden, die den Gegenern das Genick brechen, lautete der alle 5 Minuten wiederkehrende Standardsatz: "HÄÄÄH?? Worum geht's hier überhaupt?!?" Tatsächlich gelang es uns bis zum Filmende nicht, auch nur eine Millisekunde Handlung herauszufischen. Irgendwo kämpfen 5 Menschen gegen 7 andere, eine dumme Tussi hebt eine Granate auf und stirbt während einer sehr heroischen Hintergrundmusik den Null-IQ-Tod, 3 Engel für Charlie springen woanders rum und sehen alle aus wie Luzi Lu oder wie das heißt, es gibt keine Zusammenhänge und irgendwann ist der Film vorbei. Starkes Kult-Potential, aber jetzt gute Nacht.
[sk]

29.5.2002 - Zentralverwaltung Dortmund

so um 20 Uhr
ähm, spät. sehr spät.
meine Bude (Gasper), Dorffest im Dorf
ich, Kiesler, Imig, Volker, Hansknecht, Scheiwe, ich, ach, tausendfünfhundertdrölfzig Leute
Rainer (Rumbeck)

Programm

Musik / Filmkes bei mir inner Bude
Dazu Bier
Dorffest
Dazu Bier
Slamdance (Schlammtanz)

Zusammenfassung

Sie kennen das vielleicht, lieber Leser, wenn ein Tag so im großen und ganzen so richtig gelungen ist. Eine ausufernde Feier unter Freunden, mit einem gepflegten Bier zur Seite, da lacht man schon mal über den ein oder anderen Witz, renoviert alte Freundschaften oder schließt neue, man singt und tanzt und, ja, man genießt einfach das Leben. Savoir vivre, meine Damen und Herren, die Kunst zu feiern. Und dann schlägt es schon dem einen oder anderen Fäßlein den Boden und den bierwilligen Protagonisten auch dann und wann das Gedächtnis aus, bzw. vermag man sich an alles zu erinnern, vermißt aber die dazugehörige Zeit irgendwie. "Life is short, time is running" wie der Englishman sagt. Und so fand ich es einigermaßen verwunderlich, als es plötlich viertel nach vier Uhr morgens war und ich den Weg zu meinem noch gar nicht so dringlich ersehnten Bett fand. Doch wie kam es zu diesem Umstand?
Zunächst bleibt anzumerken, daß dieser Sprittwoch von langer Hand und mit ausdauerndem Atem geplant wurde. Emsig wie die Biber legten sich hinter den Kulissen hunderte von Sprittzialisten (jawohl, ein neues Wort!) ein passendes Konzept zurecht, wie dieser Abend als einer von vielen gelungenen in die Annalen der kurzen, aber wüsten Historie der Sprittology eingehen könnte. Als es stand (das Konzept), gab man aber dann doch wieder der vielgerühmten Spontanität den Vorrang. Volker war es, der das Eis brach und zuerst in meiner Wohnung eintrudelte. Er brachte viele CDs mit, die ich mir bereitwillig kopierte, ohne dafür von ihm Geld zu verlangen. Natürlich ließen die Herren Imig, Hansknecht und Kiesler aus diversen Gründen auf sich warten, wobei sie allerdings allesamt ihre Ankunft auf eine frühere Uhrzeit als das Erscheinen Volkers terminiert hatten. Also schauten Volker und ich aus einem Geselligkeitsbedürfnis heraus bei Mister Scheiwe vorbei, doch auch unsere allseits beliebte Nebelkrähe hockte nicht wie sonst üblich in ihrer bescheidenen Wohnung. Dann kam ein Anruf von Imig, er und Hansknecht seien unterwegs, dann kam Kiesler, dann kam Scheiwe vorbei und sorgte bei Kiesler für empörte Überraschung: er hatte seinen Schopf verstümmelt, der Wischmopp auf seinem Schädel war einer uhrzeitgenauen Offiziersparadefrisur gewichen, die seinen ohnehin fragwürdigen Ohrring in eine äußerst gaye Position brachte. Funkel, Funkel, das war dem Kiesler zuviel und man sah, wie sich hinter seiner frisch bezopften Stirn (der Herr trägt wieder lang) ein gewaltiges Repertoire an schändlichen Beleidigungen zusammenbraute. Doch Scheiwe mußte noch eine Kleinigkeit essen (und wahrscheinlich an seinen Ratten rumfummeln), so daß ihm keine Zeit blieb, die Beleidigungen entgegenzunehmen. Daraufhin erschienen Imig / Hansknecht und machten es sich bei mir gemütlich, mit Bier und so, warum auch nicht. Ich spielte diverse Musikstücke an, zeigte ihnen, wie toll ich bin, während Volker uns immer wieder von Puddle of Mudd zu überzeugen versuchte. Als dann Scheiwenjens unsere Herrenrunde komplettierte, blieben zwei Optionen: Porno ohne Damen oder der Weg zum Dorffest, wobei wir die zweite Möglichkeit wählten und unsere Ärsche gen Campus bewegten.
Was dann folgte, entzieht sich größtenteils meiner genauen Kenntnis. Es gab Bier aus meinem Rucksack, einen Busch, an den ich desöfteren urinierte, Leute, die kamen und gingen, teilweise gar mit mir redeten und daraufhin eine Antwort von mir erhielten. Aber genauere Angaben kann ich leider nicht machen. Aber wir können mit Stolz behaupten: wir sind dabei gewesen! Nur eine Person hinterließ wirklich einen bleibenden Eindruck. Rainer. Aus Rumbeck. Ich weiß nicht mehr, was er genau sagte, aber es ging darum, daß er auf einem Grundstück in Rumbeck wohnt, das selbst die wenig anspruchsvollen Rumbecker doof finden, und dann ging's glaube ich auch noch um Musik. Oder? Aber irgendwie war das alles ganz doll lustig. Dann ging irgendwann der Kiesler verloren, wahrscheinlich, um seine Ritterrüstung anzuprobieren (wenn du's nicht verstehst: Imig oder mich fragen. Oder Lutz, aber der fand das nicht so witzig wie wir, glaube ich). Na jedenfalls. Es war ein gelungener Abend, den wir total beknackt im Schlamm tanzend zu Ende brachten, obwohl ich gar nicht tanzen kann. Am nächsten Tag hatte ich dezente Kreislaufprobleme.
[mg]

16.5.2002 - Zweigstelle Arnsberg

19:30
23:00
Unser Gatten aufem Kreuzberg
Eigentlich nur Transenarendt
Balko, BK und wohl auch ich

Programm

Arendt abholen
Innen Gatten fahren
Wieder zurück fahren um für Arendt Bier zu holen
grillen
Hoffmann kommt
Nochmal grillen
Ende

Zusammenfassung

Obwohl es Donnerstag war, machten wir mal einen Sprittwoch. Es hatte nur irgendwie keiner Bock zu saufen, ausser natürlich Arendt. Ich hätte natürlich gesprittet, aber ich war verdammt worden mit dem Auto zu fahren und das nur weil Prinz Eisenherz zu doof war mit dem Auto auf den Kreuzberg zu fahren. (Man bedenke das er so oder so fahren musste, weil er ja noch nach Oeventrop musste und natürlich statt mit dem Zug mit dem Auto gekommmen war.)
Jedenfalls haben wir dann erstma Arendt abgeholt, welcher wie gewohnt bereits ein wenig getrunken hatte. Hoffmann wollte später kommen, da er noch inne Muckibude wollte um seinen "mächtigen" Body aufzupumpen und ekelhafte Proteindrinks zu schlürfen.
Wir fuhren dann schon mal zum Gatten, als wir dann grade fast vorm Gartentor standen viel dem Herrn Arendt ein, dass er weder was zu essen oder zu trinken hatte. Nach langem rumgebettel entschloss ich mich dann doch zurück zu fahren um an der Tanke für Verflegung zu sorgen. Arendt besorgte sich dann etwas Bier und zum grillen eine Frühlingsrolle. (??!?!!)
Wieder auf dem Kreuzberg angekommen schmiessen wir sofort den Grill an und legten unser blutigen Fleischfetzten auf den Rost, na ja und Arendt seine Frühlingsrolle. Nach diesem Mahl taucht dann auch der BK auf, welcher natürlich auch noch grillen wollte. Als Hoffmann dann fertig war, wollten wir auch langsam mal nach Hause. Arendt schüttete seine Warzen kurz runter und schon fuhren wir los.
[dh]

15.5.2002 - Zentralverwaltung Dortmund

21:00 Uhr
1:15 Uhr
Assman Gasman
Gasper und ich
Imig

Programm

Markus beginnt das Trinken, Imig konzentriert
Ich beginne das Trinken, Bierfleck auf Imigs Unterlagen, Imig hektisch
Fäkalgeruch - Kälte - Reingehen
Schlechte Musik hören
Imig verwirrt, Imig geht
Wir gucken TV Total - Werbung - Phoenix - Werbung - TV Total - ...
Schmidt und politische Diskussionen
Sat 1 "Die Nacht" mit informativem Bericht über böse Sendungen wie "Jackass"
Ich warte auf den Nachtbus.
Der Nachtbus kommt nicht.
Der Nachtbus kommt nicht.
Der Nachtbus kommt nicht.
Der Nachtbus kommt nicht.
Der Nachtbus kommt nicht.
Der Nachtbus kommt nicht.
Der Nachtbus kommt nicht.
HURRA!!! Nach Hause!!!
Jetzt aber echt Schluss hier, also.

Zusammenfassung

Es begann sich zuzutragen tun getan gegen 21 Uhr. Der Markus und der Imig plazierten sich unvorteilhaft auf dem Dach und beratigten sich mit ihren sauber im Internet recherchierten Artikeln über beschissene, unbedeutende und unbekannte Bands über ihre Interviews am Wochenende. Sie kriegen nämlich von Flutzi-Lutzi-Handlutzioni Freikarten für's Rock am Ring, wenn sie besagte (schlechte) Bands im Namen Eldoradios interviewen. Dann kam ich, spritzte einen kleinen Spritzer Bier auf Imigs wichtige Unterlagen und er ging sofort ab wie das HB-Männchen auf Crack. Schon nach kurzer Zeit trieben uns der strenge Fäkalgeruch und die windige Kälte vom Dach in Markus' puffig-warme Puffbude.
Jetzt wurd's bitter. Im Zuge der Interviewvorbereitungen lauschten wir untalentierten Nachwuchstalenten, die so Scheiße waren. So Scheiße. Richtig Scheiße. Unter anderem (Scheiß) die großartigen, kehlkopfkranken Sportfroinde Stiller, OI OI OI! Das fand sogar Imig schlecht. Er ging, kam zurück ("Habbich was vergessen"), ging, schaute nochmal rein, ging dann endlich. Wir glotzten daraufhin Raab, Werbung, Phoenix, und so weiter und so fort, bis endlich Schmidt anfing. Doch statt uns über das bürgerliche TV-Unterhaltungsprogramm zu amüsieren, fanden wir uns plötzlich in einer politischen und für die Uhrzeit verdammt klugen Diskussion wieder! Wir einigten uns darauf, dass:
1. die Grünen kacke sind, weil sie sichere deutsche Atomkraftwerke abschalten und den Markt für Billigstrom aus 'sicheren' Ostkraftwerken öffnen wollen.
2. die FDP einfach nur lächerlich ist
3. die PDS nicht relevant ist
4. Stoiber ein dummer Nazi ist (naja, das war mehr Orgaspers Ansicht)
5. Schröder ein mediengeiler Dummbeutel ist, der außer seiner Zigarren-Siegerpose nix zu bieten hat (da waren wir uns wieder erstaunlich einig).
Wir haben uns drauf geeinigt, dass man eigentlich gar keinen wählen kann, weil die Alternativen zu schlecht sind. Nachdem wir dann im Nachtjournal erfahren haben, dass der Pfeifensohn von Uschi Glas sich als billiges Jackass-Imitat verdingen will, begann Markus noch mit der Installation des nagelneuen Linux Mandrake 8.2™. Derweil es mich zum Nachtbus trieb, frägte der Herr Gasper auf einmal ganz scheinheilig: "Wieviel.. äh.. Bier hast du denn noch?" - "Eins." - "Äh, öäh ähh.... Könnteste mir das geben?" - Mein messerscharfer Verstand hakte natürlich sofort nach: "Moment. Du willst dich jetzt dahinsetzen, Linux installieren und dabei alleine ein Bier schlürfen??" - Daraufhin eine bedächtige Pause, der Dackelblick und ein gepeinigtes, mitleiderregendes "Jaaaaa...". Ich stellte sofort starke Abhängigkeitssymptome fest und erkannte: Dieser Mann braucht Hilfe. Also gab ich ihm das Bier und ging.
[sk]

9.5.2002 - Zweigstelle Arnsberg

12:00
22:00
Jüpkenfest in Berge, Kempers Gatten
der Schwatte, Opalka, Kathi, Gödeke und ich
Ulli, Kemper, Claudia, Steffi, Wolfgang, Kodale und noch irgend ein Asi

Programm

Steffi holt mich ab
Kathi abholen
Am Jüpkenfest ankommen
Opalka, der Schwatte und Claudia treffen ein
Saufen
Ulli, Matze und Gödeke kommen an
Saufen
Saufen
Wir fahren nach Matze um Hühnerfrikase vom Roten Kreuz zu essen
Noch ein bisschen trinken
Claudia fährt uns nach Hause

Zusammenfassung

Es ist Vatertag und 12:00 Uhr Vormittags, dass bedeutet auf zum Jüpkenfest nach Berge, eins der größten Besäufnisse im Sauerland. Praktischer weise werde ich von Steffi gefahren, sie steht auch schon seit 15 Min vor der Tür, aber wir haben ja Zeit.
Also los geht’s erstma nach Kathi und dann weiter nach Berge. Dort angekommen hau ich mir erstma ne Mantaplatte rein, aber dann kanns auch schon mit Bier weiter gehen. Opalka und der Schwatte sind mitlerweile auch angekommen, also geht’s los mit dem Runden holen. Kathi trinkt übrigens nur Erdbeerbohle (BÄÄÄÄÄÄH).
Ich glaube heute ist der heißeste Tag des Jahres, die Sonne knallt uns dermasen auf den Schädel, dass es kaum zu ertragen ist. Entsprechend der Hitze wirkt leider auch das Bier, so daß wir um etwa 4 Uhr totall knülle sind, aber heute können wir uns noch auf den Beinen halten. Na ja so um 5 Uhr wollen dann auf einmal alle abhauen, tja und wir müssen wohl gezwungenermasen mit. Aber nach Hause geht’s nicht, nein wir fahren nach Kemper um übrig gebliebenes Hühnerfrikase vom Roten Kreuz zu vertilgen. Bei Kemper angekommen wird sofort das Frikase inne Mikrowelle geschmissen, und sich innen Gatten gesetzt. Dort sitzen leider auch noch andere Leute und zwar Wolfgang und seine Spackenfreunde, die Gott sei Dank schnell abhauen.
Als wir dann fertig mit essen waren hatte Opalka die wunderbare Idee den nüchternen Kemper in denn Teich zu schmeißen, er flog dann auch mit einem sehr schönen Bauchklatscher miten in die Seerosen. Schööön!! So das wars eigentlich auch schon, nachdem Kemper mit seinem rumgemurre fertig war, hat uns Claudia nach Hause gefahren.
[dh]

8.5.2002 - Zentralverwaltung Dortmund

19:30
3:00
rund um die Wohnheime an der Figge-Straße
Gasper (ich), Imig, Peters, Lars, Sara, Nudel-Jens, Stefan "wann und wie lange seid ihr auf dem Dach?" Kiesler, Handlutzion, Frank und so, Gerard, Harry Potter mit Erziehungstechnikerin, alle
noch ein paar mehr, leckere Frikadellen, "leiser-leiser!"-Chinese

Programm

Biertrinken auf dem Dach (es ist kühl)
Biertrinken bei mir in der Bude (es ist warm)
Biertrinken bei Nudel-Jens (es ist noch wärmer)
Fußballspielen in Nudel-Jens' Flur (mir wird noch wärmer!)
Ermahnung durch "leiser-leiser!"-Chinese (furchtbare Brille!)
Runtergehen zum Sommerfest
Rumstehen auf dem Sommerfest, dabei Bier
Imigs und Gaspers schönes Frikadellentheater
Stippvisite auf dem Sommerfest
Raufgehen mit Kiesler und Imig, Film gucken
Imig pennt ein
Kiesler geht
Ich gehe nochmal mit runter
Wieder oben, Darmentleerung, Zähneputzen
Frank und Anne schleppen mich zum Sommerfest zurück
Imig pennt
Ich unterhalte mich mit dem Initiator der Schreier-Homepage
Nachtruhe

Zusammenfassung

Was für ein furchtbarer Tag! Wunderbar. Es ging los, als Imig und Parc bei mir eintrafen und wir eine Gerstenbrause auf dem Dach zu uns nahmen, wobei Parc sich über die Stolperfallen am Dachrand amüsierte. Das wurde langsam kalt, wir gingen rein und da war es viel zu warm. In der Hoffnung, Nudel-Jens sei mit Nudelessen fertig, gingen wir hinab in seine Rattenhöhle und da bot sich folgendes Bild: Jens war mit dem Nudelessen noch nicht fertig, Lars und Sara saßen auf dem Bett und sahen ihm gebannt zu. Sehr passend zu der Anmerkung des Imigs, der meinte, Scheiwe sei eh noch nicht mit Nudelessen fertig. Außerdem war überhaupt kein Platz in Scheiwes Bude und als dann auch noch Lutz und Kiesler auftauchten, war der Bart ab. Imig und ich spielten auf Nudel-Jens' Flur ne Runde Rotterdamm gegen Deutschland (Fußball) und guckten dann drinnen noch ein paar Folgen Lava-Lava! Derart inspiriert krähte ich auf dem Flur herum und da kam auch schon der "leiser-leiser!"-Chinese auf den Flur und präsentierte bei dieser Gelegenheit seine schlimme Kinderfresserbrille. Dann lächelte er und meinte "Leiser! Leiser! Viel Spaß! Leiser!" Komisch, aber ansonsten ein netter Kerl, der Chinese! Gut, weil wir eh gerade gehen wollten, konnte er auch ruhig rummeckern. Auf dem Sommerfest angekommen haben wir sofort gemerkt: Scheiß-DJs. Diese Dummbatze legten dumm-rumzappelnd ein Scheißlied nach dem anderen auf (Wolle Petry, Funkscheiß, Technoscheiß, irgend einen Scheiß von HIM). Imig und ich erfanden sofort einen neuen Gematarif für S-Musik (Scheißmusik), bei der sich alle Anwesenden in eine Liste eintragen und dann an der Schmerzensgeldausschüttung beteiligt werden. Leider hielt das die doofen Zappelköppe nicht davon ab, uns weiter zu penetrieren. Also hielten wir uns ans Bier trinken und so weiter, naja, die Jahre vorher war das Sommerfest schon mal besser. Es geschah eigentlich nicht viel, aber Imig wurde zusammen mit anderen einmal vom Hausmeister vom Pissen an die Hausihecke abgehalten, indem dieser mit einem Gartenschlauch auf die Pisser zielte. Obwohl Imig mit seinem Gesäß provozierte, wurde er nicht naß. Dann gingen Imig und meine Wenigkeit kurz hoch, um Bier zu holen, wurden aber von Miyases wunderbaren Geburtstagsbuffet kurzfristig von unserer Mission abgehalten. Und so schlungen wir gierig die leckeren Frikadellen und Hackfleischbällchen hinunter und nahmen auch noch was für später mit. Lecker! Dann waren wir nochmal eher kurz auf dem Sommerfest, dort war der Kiesler und hatte auch nicht mehr so richtig Bock auf die immer leiser werdende Scheißmusik (die Musik aus den Wohnheimen war lauter als der DJ-Krampf aus dem Zappelwagen!) und so beschlossen wir, bei mir noch ein Filmchen zu gucken oder so. Erst sollte es "Guesthouse Paradiso" sein, doch irgendwie habe ich irgendwie nix von dem Film gehört und so haben wir dann nochmal "Versuchskaninchen" in der Star Trek-Neusynchronisierung geguckt, da war wieder alles ok und der Imig war bereits sanft entschlafen. Um 2 Uhr wollte der Kiesler nach Hause, ich ging nochmal mit runter, um nach dem rechten zu sehen. Was ich genau gemacht habe, weiß ich nicht mehr, aber kurz darauf war ich schon wieder bei mir in der Bude und bereitete mich aufs Schlafen vor (zähneputzen, Kacken), da klopfte es und es erschien Frank mit der verheirateten Anne. Ich präsentierte ihnen kurz den schlafenden Imig, dann überredeten mich die Beiden, doch nochmal mit runter zu kommen. Dort unterhielt ich mich noch kurz mit dem Mann, der die Schreierhomepage gemacht hat (externer Linkwww.der-schreier.de.vu) und ging dann endgültig zu Bett.
[mg]

1.5.2002 - Zweigstelle Arnsberg

10:00
21:30
Die Strecke zwischen Glösingen und Breitenbruch, Breitenbrucher Schützenplatz
der Schwatte, Opalka, Bornemann, Florian und ich der Hans
Juliane und ihre Freundinen, Ulli, Kathy, Kemper, meine Schwester und ihre Freundinen, Mannchen

Programm

Bei Opalka treffen
Wandurung nach Breitenbruch
In Breitenbruch rumasen
Bei Kemper Zatziki essen
Nach Hause fahren

Zusammenfassung

Ring, Ring, Ring. Der Wecker klingelte es war 9:30 Uhr, ich war noch totall voll und musste um 10 Uhr bei Opalka sein. Weil es war der 1. Mai und es wurd gewandert. Und zwar mit Bollerwagen und 72 0,5 Veltinsdosen + ner halben Kiste Veltins von Florian. (Das Bier war eigentlich für 10 Leute gedacht, aber die hatten irgenwie auf einmal alle keinen Bock mehr.) Um kurz vor 10 war ich dann jedenfalls fertig mit essen & duschen, also konnte es losgehen, zuerst musste ich mal Florian abholen, der bereits in den Startlöchern stand und dann gings nach Opalka.
Bei Opalka angekommen bot sich uns ein sehr seltsammes Bild, der Schwatte und Opalka standen im Gatten und sahen verdammt voll aus, so wie man halt aussieht wenn man die Nacht durchgemacht hat. Bornemann stand auch dabei, sah aber nüchtern aus und die Alte vom Vortag war auch noch immer da. Ich dachte mir zu dem Zeitpunkt nur: "Oh mein Gott hoffentlich hat sich Opalka nicht an der vergriffen." Aber es war wohl doch so.
Na ja, so um 11 Uhr schafften wir es dann doch endlich mal loszugehen, die Schabrake verabschiedete sich von uns und wir gingen weiter in Richtung Wald. Als erstes mussten wir einen sehr steilen etwa 2 km langen Berg hoch laufen, Opalka erklärte sich selber zum Bollerwagenfahrer, zumindest bis wir auf der Höhe waren. Ich glaub er hatte den Berg etwas unterschätzt, jedenfalls sah er ziemlich fertig aus als er oben ankam. Oben aufem Berg gabs dann erstma was zwischen die Kiehmen, Würstchen und Toast. So nun konnte es endlich losgehen mit dem Extrembiervernichting, weil wir mussten ja irgendwie die 72 Dosen weg bekommen. Nach etwa 1 Stunde und mehreren Schüttpausen waren wir dann auch schon ziemlich voll, wir hatten ja auch nicht wirklich viel gegessen. Ständig kahmen uns alte Menschen entgegen die uns immer völlig fassungslos ansahen und das jetzt schon, wo wir uns ja noch relativ human benommen hatten. Irgendwann hatte Opalka dann die spitzen Idee mit einem riesen Sprung in ein Matschloch zu springen, so dass uns die Kacke nur so um die Ohren flog. Florian ich sprangen dann direkt mal hinterher, so daß wir drei von oben bis unten mit Schlamm voll waren. Jetzt wurden die Blicke der uns entgegen kommenden Wanderer immer seltsammer. Aber nicht genug, wir dachten uns man kann ja auch mal Dosenstechen machen, danach waren wir dann auch noch von oben bis unten voll mit Bier. Na ja und da wir ja eh schon nass waren, ham wa uns dann auch noch ne super Bierschlacht geleistet, wo der Schwatte eigentlich fast immer das Bier abbekahm. Kurze Zeit später entdeckte ich einen super Baum zum reinspringen. Ich sprang also mit Anlauf vom Weg aus in den Baum, drehte mich dann um, so daß der Baum sich zum Hang neigte und ich unten dran hing. Opalka sah das und sprang direkt hinterher, das hat zur Folge das der Baum sich entwurtzelte und umfiel. Jetzt lag ich aufem Boden, der Baum auf mir und da drüber auch noch Opalka, der sich halb totlachte und dabei Bier in meinen Nacken laufen ließ. Und als wir da so lagen und uns kaputtlachten, kahmen ein paar Wandersleut vorbei, die uns jetzt wirklich total bescheuert ansahen. So weiter gings, Florian war übrigens dauernd am Joghurt essen, keine Ahnung wo er die alle her hatte. Ich fands jedenfalls ziemlich ekalhaft, Joghurt kombiniert mit Bier, bäh.
Nach nun etwa 4 einhalb Stunden Wanderung kahmen wir endlich in Breitenbruch an, ich fuhr übrigens auf dem Bollerwagen sitzen den Berg runter direkt vor denn Schützenplatz, so dass alle Leute schon den richtigen Eindruck von uns hatten. Aber im prinzip benahmen wir uns immer noch ziemlich normal. Wir setzen uns dann erstmal auf die Wiese an einen Tisch, um dort unseren Bollerwagen leer zu saufen. Irgenwann wurden wir aber dann nicht mehr voller vom Bier, also dachten wir uns machen wa mal Schnäpse saufen nach Zahlen. Und das geht so, einer holt die erste Runde Schnaps, alle saufen leer und der der die niederigste Zahl unter seinem Fläschchen stehen hat holt die nächste Runde. Irgenwann füllte sich dann der Tisch mit Schnäpsen, zwischendurch stiegen dann noch andere Leute mit ein, wie z.B. meine Schwester und ihre Freundinnen und Juliane und ihre Freundinnen. Na ja auf jeden Fall waren wir jetzt so richtig voll, ich glaub so voll wahr ich noch nie. Ich konnte nicht mehr richtig laufen und viel andernd um und rieß ab und zu andere Leute mit, genauso wie Opalka. Florian wahr zwar auch ziemlich voll konnte aber glaub ich noch laufen und Bornemann distanzzierte sich immer etwas mehr von uns. Denn leise waren wir auch nicht grade, eigentlich haben wir die ganze Zeit nur rumgebrüllt und Stühle durch die Gegend geschmiessen.
Irgenwann sasen dann so etwa 6 bis 7 Leute auf Stühlen in einer Reihe, da kahm mir eine wunderbare Idee, ich nahm etwa 10 m Anlauf und sprang in denn vordersten Menschen der Reihe, ich glaube es wahr Opalka. Jedenfalls kippten dann alle nach einander von ihren Stühlen, es sah einfach super aus. Kurz danach als alle mit ihren Beschwerden fertig waren, wollte ich mir mal wieder ein Bierchen aus dem Bollerwagen holen, welcher leider direkt an einem Abhang stand. Ich beugte mich als vor um in denn Wagen zu greifen, verlor dabei das Gleichgewicht und rollte über den Bollerwagen und dann denn Abhang runter. Auf halber Strecke blieb ich dann liegen, eine Zeit lang lag dann da so rum, bis Opalka kahm und mir aufhelfen wollte, ich zog dann jedenfalls einmal richtig an seiner Hand, so daß er denn Rest des Hanges runterrollte und zwar direkt in Brennnesseln und Dornenbüsche. So nach langem weitergesaufe und umgefalle, hatten wir langsam mal Hunger, Kemper sagte er hätte noch Brötchen und Zatziki Zuhause, also gings auf nach Kemper. Na ja dann ham wir erstma schon mit Bier und Zatziki rumgesaut, ab und zu lagen wir dann im Blumenbeet und sogar fast im Teich, allerdings nur fast ich konnte mich nämlich grade noch retten. So um acht Uhr wurden der Schwatte, Bornemann, Juliane und Opalka dann von Claudia nach Hause gefahren. Florian und ich hatten dann auch keinen Großen Bock mehr, also liesen wir uns von Ulli nach Hause fahren. Zuhause angekommen lachten sich dann meine Eltern kaputt über mich und dann ging ich ins Bett. Übrigens haben wir von den 72 Dosen 70 getrunken, oder besser gesagt leer gamacht auf die eine oder andere Art unsd Weise.
[dh]

30.4.2002 - Zweigstelle Arnsberg

21:30
offenes Ende
Opalkas Keller, Schützenhalle Oeventrop
der Schwatte, Opalka, Bornemann, Björn und ich der Hans
Kathy, Ulli, Claudia, ne besoffene Alte

Programm

Bei Opalka vorglühen
Dabei PS2 zocken
Inne Halle gehen
Zuschütten
Ich wurde von Ulli nach Hause gebracht
Opalka und Björn kloppen sich um irgend ne schäbige Alte
Der Schwatte verihrt sich im Wald
Opalka hat gewonnen und nimmt die alte mit nach Hause
Björn haut ab
Der Schwatte pennt inna Bushaltestelle
Opalka versucht die Alte zu ficken
Die Alte will nicht

Zusammenfassung

So ertsma vorab, dieses Sprittokoll wird sehr schwierig zu schreiben sein, da ich zum Teil über die Erzählungen der anderen berichten muss. Aber egal, also so um 9 Uhr machte ich mich auf nach Opalka, als ich dort ankam waren der Schwatte und Opalka schon schwer am picheln. Ich stieg dann auch ganz spontan mit ein, genauso wie Björn der kurze Zeit später auftauchte. Claudia trank übrigens nicht, da sie am 2.5. ihre erste Abi-prüfung hatte, ha ha.
Um halb Elch etwa ging es dann ab in die Halle, dort war überhaupt nix los, so dass wir uns entschlossen an die Theke zu gehen und uns zuzuschütten.
Na ja, eigentlich passierte weiter nicht mehr viel spektakuläres in der Halle, zumindest aus meiner Sicht. Ulli hat mich dann jedenfalls so um halb 4 nach Hause gebracht.
So nun weiter mit den Erlebnissen der anderen. Laut Opalka haben er, der Schwatte und Björn sich eine ganze Pulle Korn gekauft und die erstma leer gesoffen, danach haben Björn und er sich um eine totall besoffene schäbige Alte gekloppt. Opalka hat anscheinent gewonnen denn er hat sie mit nach Hause genommen. Björn hat ihn gefragt, ob sie einen Dreier machen sollen, Opalka fand das allerdings relativ ekalhaft und hat abgelehnt. Björn ist dann beleidigt nach Hause gelaufen.
Unterdessen hatte der Schwatte irgendwie keinen Bock auf dieses rumgeturtel und langweilig war ihm auch, so dass er schon mal ein Stück die Strecke Richtung Breitenbruch gelaufen ist, welche wir ja am 1. Mai laufen wollten. Er ist aber glaub ich nicht weit gekommen, jedenfalls ist er dann wieder zurückgelaufen und hat sich auf der Glösingerstraße In eine Bushaltestelle gelegt um zu pennen.
Opalka ist dann wohl Zuhause angekommen um die Alte zu ficken. Aber sie wehrte sich wohl dagegen und hat ihm dann als entschedigung versucht einen zu schruppen. Opalka meinte allerdings, dass sie nicht sehr geschickt war. Während dies geschah muss der Schwatte wohl wieder wach geworden sein und hat sich aufgemacht zu Opalka. Er hat dann dezent ans Fenster geklopft, wovon Opalka garnicht erfeut war, denn er war ja noch immer beschäftigt. So weiter geht’s dann im Sprittokoll vom 1. Mai.
[dh]

30.4.2002 - Zentralverwaltung Dortmund

18:30
Imig um 6 Uhr :-)
Hohensyburg, "Rock in den Ruinen"
Markus, Andreas, Jens und Stefan
Christian "Schwanzlurch", Frau Biedenkopf, Leute die Bier verkaufen wollen, Leute die im Gebüsch rumklettern, Sicherheitspersonal

Programm

Busfahren
Nicht rein dürfen mit Bier
Bier leermachen
Jetzt rein dürfen weil ohne Bier
Mehrfach verirren
Busfahren

Zusammenfassung

Nachdem wir beschlossen hatten, dass es sich nicht lohnt für einen Tag nach Arnsberg zu gurken, wollten wir beim "Rock in den Ruinen" in den Sprittwoch tanzen. Dazu mussten wir erstmal nach Hohensyburg kommen, was mit einem Sonderbus auch ganz gut gelang. Wir wunderten uns über die Menschenmassen, die VOR dem Eingang standen und nicht reingingen. Dann merkten wir, dass sie wohl der selben Fehlinformation aufgesessen waren wie wir, dass man nämlich Dosen mit reinnehmen könnte. Konnte man laut einem unübersehbaren Pappschild leider nicht, und die omnipräsenten Securities sahen das genauso. Also Plan B. Wir wollten die Festung durch einen unbewachten Hintereingang stürmen. Auch dieser Fehlinformation fielen mehrere Besucher zu Opfer, da die Gestapo am ganzen Zaun patrouillierte. Dennoch überzeugten wir Scheiwe, unseren durchtrainierten Elitekämpfer, mit einem fremden, motivierten Gesellen die feindlichen Linien zu durchbrechen. Also kletterten sie den steilen Hang rauf, blieben einige Zeit vor dem Zaun stehen und berieten unerträglich lange, ob es denn wohl möglich wäre da jetzt drüberzuklettern. Eine breit grinsende Gestapo-Einheit wurde auf das unentschlossene Pärchen aufmerksam, so dass dieser Eingang "jetzt wohl auch versiegelt" war, wie Scheiwe dumm zufrieden lächelnd feststellte. Da wir das Schauspiel der beiden Zaunkönige natürlich mit einem feucht-leckeren Bierchen im Mundwinkel betrachtet hatten, war jetzt erstmalig Urination angesagt. Wer folgten dem Weg etwas weiter bis unter die idyllischen Terrassen des Casinos, wo es sich wunderbar schiffen ließ. Dabei bemerkten wir auch, dass es noch viel mutigere Naturen als uns gab. Während wir uns an der 2-Meter-Böschung versuchten, um über eben erwähnten Zaun zu gelangen, hörten wir es im Piss-Gestrüpp permanent rascheln und knacksen, als sei eine halbe Armee dabei den Berg zu erklimmen. Woher kamen sie? Da unten war nix. Kein Weg. Nur Wald, steile Hänge und ganz unten ein See. Muss ganz schön deprimierend sein, nach einem derartigen Survival-Marsch auf einem stinknormalen Weg rauszukommen, auf dem sich Dutzende von Besoffskis den Arsch vollhauen. Naja, jedenfalls ham die Gebirgsjäger Scheiwe wohl mächtig beeindruckt, denn er startete einen zweiten Versuch am Zaun. Diesmal hangelte er sich wie ein krabbenartiges Wesen aus einem schlechten Comic am Hang entlang mit der Absicht, deutlich weiter links vom Wächter aufzutauchen. Scheiwes Köpfchen ging hoch, sein Doofiköpfchen ging wieder runter, und so unelegant wie es sich ins Gestrüpp gehangelt hatte, so schnell war das frustrierte Viech auch wieder bei uns mit mit der freudigen Botschaft, dass der Vollstrecker immernoch auf ihn wartete. Derweil versuchte Imig, zwei großen Menschen den Eintritt in Form des tollen Weges zum Zaun zu verkaufen. Außerdem machten wir Bekanntschaft mit einem sehr vollen Christian, der das Rauchen aufgegeben hat und trotzdem sehr energisch schnorrte. Außerdem erklärte er uns den Unterschied zwischen "Schwanzlurch", in seinen Augen eine Tierart, und "Schwanzgeburt", ein Schimpfwort. Das hielt unsere Blase nicht aus. Nach der Blasenleerung wollten uns tatsächlich ein paar Leute ihre Biervorräte verkaufen, die sie ebenfalls am Eintritt hinderten. Nachdem wir dann noch eine gewisse Frau Siedentopf zur Weißglut gebracht hatten ("Siebenkopf?" - "Siedentopf!" - "Häh, Biedenkopf?!"), schlug endgültig die Stunde des Patrioten. Scheiwe durchbrach die Grenze und vergaß dabei den Rucksack mit dem Bier. Also alles umsonst, wir tranken den Rest draußen leer und betraten dann gesittet und geordnet das Gelände.
Wir deckten uns mit Spritt ein, gingen zur Bühne und standen bald darauf in einem Haufen nervig rumhüpfender Menschen. Da das auch schon wieder zu stressig für die Blase war, suchten wir uns den nächsten Zaun, der bereitwillig und dankbar unsere Naturalien entgegennahm. So, jetzt weiß ich zwar nicht mehr wie, aber irgendwie ham Imig und ich uns verlaufen. Ich glaube wir suchten den netten Mann mit dem Bierstand, jedenfalls haben wir bei der Gelegenheit Scheiwe und Gasper verloren. Wir sind dann irgendwie zu einem Red Bull-Stand gezuckelt, wo Imig irgendein Schild geklaut hat und mir auf'n Rücken kleben wollte (?? Fragt mich nicht!!). Stattdessen war er auf einmal auch weg, argh! Ich wollte gerade mein Handy zücken, da kam er auch schon wieder angesprungen. Nächstes Mal brech ich ihm beide Beine. Dann wollte er mir noch zeigen, wie man ganz einfach in den Backstage-Bereich kommt. Das war auch ganz lustig, bis irgendein Security-Kasper "unsere Scheine" sehen wollte. Entweder war er SEHR bestechlich oder er meinte unsere Backstageausweise. Imigs "Ja, hab ich doch. Hier. In der Tasche."-Gestammel war offensichtlich wenig förderlich, sodass wir kurze Zeit später wieder über's Gelände irrten. Jetzt versuchte Imig, das andere Geschlecht mit seinen Spanischkenntnissen zu beeindrucken. Das war offensichtlich wenig förderlich, denn kurze Zeit später irrten wir auch schon wieder auf dem Gelände umher. Ach ja, zwischendurch machte er noch auf dem Weg zum Klozaun einen 1A-Arendt, so geschmeidig hab ich schon lang keinen mehr ausrutschen sehen.
Mittlerweile war auch Nachtbus angesagt und an einem Bierwagen (wo auch sonst?) fanden wir Scheiwe und Gasper wieder. Hätten wir auch eher drauf kommen können. Wieser in Dortmund angekommen blieben uns nur wenige Minuten, um zu einer weiteren Haltestelle zu gelangen, von der aus der nächste Nachtbus fuhr. Da Imig ja quasi schon fast zuhause war, rannten wir ohne Rücksicht auf Verluste drauf los. Imig berichtete am nächsten Tag, dass wir auf einmal weg waren, er keine Ahnung hatte, wo wir hin wollten, und dass er daraufhin noch mit einem Typ, den er an der Sparkasse getroffen hat, bis sechs Uhr in einer Spelunke untergetaucht ist. Ende.
[sk]

24.4.2002 - Zentralverwaltung Dortmund

17 Uhr
so um 1
die Kleine, dann die Velourskneipe
Die Kleine, Polka Volka, Gaspo, meine Wenigkeit

Programm

Imig schüttet und Volker ist da
Markus und ich kommen, Volker geht
Schütten bei Imig
Schütten in der Velours-Kneipe
ab nach Hause

Zusammenfassung

Eigentlich wollte die Kleine Sprittokoll schreiben, aber jetzt wieder Rumgememme. Also: Als Marki Mark und ich ankamen (bei Imig), fuhr gerade ein extrem hässliches Auto weg. Volker's Marx & Marx™ SMART!! Kotzi kotzi kotzi! Also Volker wech, Imig zeigt uns sein Demo mit 50 Minuten Hüsi drunk, live, uncensored. Beim Versuch, aufzustehen, knall ich mir das Bein vor die Tischkante und die Spritt-Dose in die Fresse. Aua. Echt scheiße, dann inne Stadt. Irgendeine Kneipe, die angeblich Velours-rot war. Stattdessen nur rot, kein Velours. Träume zerplatzen wie Seifenblasen. Die beiden Blindschleichen glauben mir nicht, dass eine Kontaktlinse hinter das Auge rutschen und den Sehnerv durchsplattern kann. Arschlöcher. Außer Imig wünschte sich niemand beim seltsamen DJ Slayer, weil: Will ja keiner hören außer Ören. *PLONK!* Dann ab nach Hause, vorher knallen Gasper und die Kleine noch energisch ihre Flaschen auf den Boden. Dann ab nach Hause. Morgen ist Uni. Und wer da nicht, hingeht, fliegt RAUS!
[sk]

19.4.2002 - Zentralverwaltung Dortmund

17:40 Uhr
0:30 Uhr
Essen Zeche Carl
Kiesler und Minä (Markus)
Matthäus und Crew (Bob Dylan), der Metaller mit der runden Brille

Programm

Über vrr.de Fahrplanauskunft ärgern.
Sinnlose Umwege fahren.
Eläkeläiset, die "LIVE ON STAGE TOUR 2002"
Nach Hause fahren. Diesmal vertrauen wir nicht dem Fahrplan sondern der Macht, sie wird uns führen...

Zusammenfassung

Kein Sprittwoch, aber ein kulturelles Special Event. Heute war Humppa angesagt, und das Hauptproblem war: wie kommt man dahin? Früher zu Konzerten in der Zeche Carl zu fahren, war kein Thema: zum Hauptbahnhof und dannn mit dem Bus zur Zeche. Heute: die Busse gibt's nicht mehr, Essen hat sich ein mehr oder weniger ausgeklügeltes U-Bahn-System zum Thema "Fahrgastverwirrung" erdacht, das schon bald auf Kieslers und meinen Magen schlug. Aber warum nahmen wir die Strapazen auf uns? Der Grund waren Eläkeläiset, die erste und einzige finnische Humppa- und Jenka-Band. Was ist Humppa? Humppa ist eine Art Polka. Bass und Schlagzeug spielen Polka, aber unheimlich schnell, das Akkordeon folgt diesem Getrümmer halbwegs auf dem Upbeat, während die ganze Zeit eine furchtbare Orgel die Melodie bestimmt. Dazu singen alle vier Bandmitglieder abgewandelte (finnische) Versionen der Originaltexte der jeweils gecoverten Lieder. Was sich auf dem Papier etwas komisch anhört, funktioniert live umso mehr, da alle Lieder besoffen und doppelt so schnell wie gewöhnlich dargeboten werden. Aber bevor wir Einlass in die Zeche fanden, tranken wir vor den Hallen noch unser Pils zu Ende. Dabei trafen wir folgende Leute: einen Metaller mit runder Brille, der sich über unseren umständlichen Weg vom Altenessener Bahnhof zur Zeche amüsierte (statt eines 7-minütigen Fußwegs nahmen wir eine Busfahrt von 9 Minuten in Kauf) und dann noch etwas mit uns über Eläkeläiset quatschte, einen weiteren feisten Metaller, der, ein Grüppchen führend, aus dem Nichts angestapft kam, um 10 Meter von der Eingangstür entfernt urplötzlich und höllenlaut anfing "HUMPPA!" zu brüllen, und Matthäus und Crew. Matthäus war ein Halbirrer, der sich zu diesem Anlass in einen Blaumann gehüllt hatte und eine ätzende Opakappe trug. Bei ihm war neben einigen anderen üblen Gestalten auch ein Krawatte tragender Wicht, der just in einer Zeitung entdeckt hatte, daß (a) Bob Dylan doch noch lebt und (b) man ja mal wieder zum Konzert von Bob fahren könnte. Also ging er zu Kiesler und fragte ihn unhöflich: "Meinst Du, es lohnt sich, zu einem Konzert von Bob Dylan zu fahren?" Kieslers knappe Antwort war natürlich: "Nö." Und dafür klatschte es, und zwar nicht zu knapp! Der Krawattenwicht sprang auf und ab und versuchte wild fuchtelnd, Kiesler mit der Bob-Dylan-Zeitung zu erwischen. Ein Bild für die Götter, während Matthäus lakonisch feststellte, dass 50 Euro für Bob nicht zu viel seien.
Drinnen ging der Spaß weiter. Nachdem wir festgestellt hatten, dass das Merchandise viel zu teuer war (18 Euro für ein einfarbig bedrucktes T-Shirt), investierten wir Kieslers Geld lieber in Bier und begaben uns auf den Weg in die überraschend gut gefüllte Halle. Auf einmal ging zu unserer Linken die Tür zur Herrentoilette auf und heraus kamen... Eläkeläiset! Jawohl, sämtliche vier Musiker verließen gemeinsam die Toilette, die Platz für 3 Notdurftverrichter bot. Das Spekulieren darüber, was solche Humppasuperstars gemeinsam auf dem Klo treiben, überlasse ich jedoch anderen. Was zählt, ist die Musik, und die war schlichtweg genial. Leider spielten die Finnen fast nix von ihrem Meisterwerk "Humppa till we die 2000", aber ansonsten standen einige Hits auf dem Programm. Die Coverversionen von "Enter Sandman", "No Limits" und "Run to the Hills" waren schweißtreibend und genial. Während sie also ihre Songs interpretierten, kreiste ordentlich die Wodkapulle und die Jungs wurden immer blauer und blauer. Interessant war, dass bei dem Konzert die meisten Stagediver zugange waren, die ich je gesehen habe! Einer von ihnen war natürlich Matthäus, der sicher fünfzig mal auf die Bühne eierte, sein Gesicht grinsend aufklappte, seine Jacke in die Menge warf und anschließend freudestrahlend hinterher sprang. Den Musikern wurde das dann mit der Zeit zu bunt, und sie kommentierten das Stagediven mit Sätzen wie "We don't like you. Go away. We hate you all. Who do you want to see? Fucking stagedivers or Eläkeläiset? We won't play until everybody leaves the stage." Was sich so recht böse anhört, klingt mit dem lallenden, finnischen Akzent echt knuffig. Auch plötzlich aufkeimenden Applaus und "Humppa! Humppa!"-Rufe erstickte Akkordeonspieler Lassi mit einem lockeren "Shut up, you all!". Genial!
Fazit des Abends: ich hätte nie gedacht, dass so viele (und so unterschiedliche) Leute auf ein Konzert einer Band gehen würden, die finnische Polkaversionen von bekannten Liedern nachspielt. Aber die Halle war proppevoll, die Stimmung genial und die Show zum Totlachen geil. Kiesler und ich jedenfalls kamen zu dem Schluss: eines der geilsten Konzerte überhaupt! Ich empfehle allen, die "original Humppa Gangsters" auf ihrer nächsten Tour zu besuchen, es lohnt sich! So, ich hab sicher noch einige denkwürdige Situationen des Abends vergessen, daher lasse ich Herrn Kiesler hier Platz, falls er noch was los werden will:
Will er tatsächlich! Ich muss noch was zur auskunftfreudigen, aber etwas verpeilten Essener Bewohnerschar loswerden. Auf der Suche nach dem Bus Richtung Zeche fragte ich nämlich einfach mal in einer Kneipe nach, wo ich den Bussteig 6 der Linie 172 finde. Ein Haufen alter, gut gelaunter Säcke sah mich verdutzt an, kurze Stille, dann stammelte der ganze Laden gleichzeitig drauflos und ich musste blitzschnell die brauchbaren Informationen herausfiltern: "Bussteig 6? Nie gehört!" - "Bussteig? Was'n das?" - "Du meinst bestimmt Bahnsteig!"... Der Bussteig 6 der Linie 172 befand sich 20 Meter neben der Pinte. Das heißt, dass die Herren wohl ALLE schon an diesem Abend dort vorbeigetorkelt waren... :-)
[mg, sk]

17.4.2002 - Zweigstelle Arnsberg

19:30 Uhr
ca. 23 Uhr
Arendt’s Biermuseum
Ich (Der Schürminator), Matthias "Standby" Arendt, Florian "Fußpilz" Vielhaber
Dirk (Ich muss morgen zum Arzt, und trinke heute nur zwei Kre) Hans

Programm

Bier auf den Tisch gestellt
OTTO "Der Film"
Die bekloppten Fußballspacken angeschaut. (1:0 verkackt)
Arendt beim Pennen zugeschaut.
Ich (Der Schürmann) bewegte meinen Arsch zum Bahnhof.

Zusammenfassung

Wie immer musste erst ein geeigneter Ort zum Spritten gefunden werden, da Hoffmann und Flunky nicht da waren. Ich überlegte nicht lange, da zückte ich auch schon mein Handy und rief den Arendt an. Juhuuu, ich hörte ein Freizeichen. Wenig später sagte eine leicht angeschlagene etwas genervte Stimme "Jaaaa", ich wusste erst nicht wie ich das auffassen sollte, aber ich nahm allen Mut zusammen und fragte Arendt ob er denn heute Bock hat zu Spritten. Die Antwort lautete natürlich "Ja siha, aber bring Bier mit"!!!!!!!! Ich teilte dem Hansknecht die frohe Botschaft mit, dass wir beim Arendt spritten können. Puuhhh, der Abend war gerettet. :-)
Um ca. 18 Uhr platzte dann der Hans bei mir rein und nahm mich mit nach Arnsberg. Als erstes fuhren wir zu Combi und deckten uns mit Veltins-Dosenbier ein, als das erledigt war ging es weiter zum Hans, wir hockten uns vor die Glotze und guckten noch Simpsons zuende. Der Hans machte sich noch den Grünkohl vom Mittag warm (mit Senf "Ekelhaft") und schlang ihn auch in Windeseile herunter. So es war jetzt 19:30 Uhr, Zeit zum Aufbrechen. Wir schnappten uns den prall gefüllten Bierrucksack, und zogen mit dem Spaten ins Moor (Nein, zu Arendt) :-). Als wir beim Arendt ankamen, fragte der Hausherr auch schon nach seinem Gerstensaft. Zu dem Abend gibt es eigentlich nicht viel zu sagen, weil es ging zu unserer Enttäuschung nix zu Bruch :-). Als erstes haben wir uns über OTTO "Der Film" bepisst, dann fing auch schon das bekloppte Fußballspiel an (Deutschland vs. Argentinien). Die abgefuckten Argentinier haben uns ganz schön weggeputzt :-). Nach der ersten Halbzeit viel der Herr Arendt in einen tiefen Schlaf mit Schnarcheffekt. Für mich wurde es jetzt Zeit zum Bahnhof zu Latschen. Im großen und ganzen ein sehr durchschnittlicher Sprittwoch.
[ds]

17.4.2002 - Zentralverwaltung Dortmund

19:30 Uhr
Tja...
Oelschlägel's Knusperhäuschen
Markus Ranzmaster 4000, Volker Teelichtesser Putzteufel, Stefan Keymaster Millennium

Programm

Godsmack Live-Video bestaunen
Markus Kafka auf alter Videokassette bestaunen
Nothing Sacred Debut bestaunen
From Hell bestaunen
Nochma kurz Godsmack
Planlose Odyssee durch Dortmund

Zusammenfassung

Nachdem Pissipissi-Scheiwe (MAL WIEDER) keinen Bock auf Spritt hatte, kämpften Markus und ich uns durch bis nach Marx & Marx™, wo uns der willige, durstige Volker mit seinem Tuff Tuff abholte. Er fuhr diverse Umwege, um uns die nächtliche Rückreiseroute zur Haltestelle detailliert zu erklären, doch das sollte vergebens sein (später mehr). Also ging da los der Sprittwoch. Zuerst guckten wir ein Live-Video von Godsmack, während uns Volker erläuterte, wieso er nie den Hausflur putzen muss ("Machen die anderen ja, fällt nicht auf wenn's einmal nicht gemacht wird"). Obschon ich Dosenbier trank, legte ich mein mit zwei Flaschenöffnern bewehrtes Schlüsselbund zum öffentlichen Zugriff auf den Tisch. Ein verhängnisvoller Fehler, doch dazu später mehr. Denn jetzt war erstmal heiteres "Such den Konzertschnipsel"-Gespule auf einer alten Kassette angesagt. Irgendwo zwischen Markus Kafka mit Superfrisur, Käpt'n Jack und einer Aufnahme von irgendwelchen "wilden Dream Boys" (!) fand sich endlich der legendäre Debut-Auftritt der Rock'n'Roll-Legende Nothing Sacred. Die atemberaubende Bühnenshow trieb mir das Pils in die Nasenschleimhäute, wo es eindeutig am schlechtesten schmeckt. Alsdann guckten wir noch das lustig-blutige Filmchen From Hell mit J(h)o(h)n(n)y Depp, das ebenfalls mit einigen im wahrsten Sinne des Wortes atemberaubenden Effekten aufwartete. Außerdem haben wir wieder ein neues Wort gelernt: Prostituierte werden in dem heiteren Jack-the-Ripper-Streifen liebevoll "Bordsteinschwalben" genannt, nett... Nach etwas mehr Godsmack live wurde es Zeit zu gehen, und los geht's.
Navigator Markus marschierte unkoordiniert drauf los, bis er mit breitem Grinsen feststellte, dass wir wohl in die falsche Richtung gegangen waren. Man beachte jetzt die ultimative Logik in seinen Worten: "Wenn wir jetzt umkehren, kriegen wir den Bus eh nicht, also lass uns weiter in diese Richtung laufen..." TOLL! Wir sind eh falsch, also wenn, dann lass uns wenigstens total falsch laufen! Ich weiß nicht mehr wie, aber wir haben dann tatsächlich noch den Nachtbus gekriegt. Doch die Euphorie war nur von kurzer Dauer. Denn mein Flaschenöffner lag noch bei Volker, leider zusammen mit meinem Wohnungsschlüssel! Shpadoinkle! Umkehren? Niemals! Also durfte ich's mir auf Markus' hartem und ungepolsterten Fußboden unbequem machen und am nächsten Morgen dreckig stinkend zu Marx & Marx™ gurken, um meinen Schlüssel zu holen, mich fast in der Straßenbahn zu übergeben, German Parcel um 5 Minuten zu verpassen, zu spät zu duschen, viel zu spät die Uni zu erreichen und in der H-Bahn stecken zu bleiben. Beschissener Scheißkackedreckstag.
[sk]

11.4.2002 - Zweigstelle Arnsberg

Keine Ahnung
23:45 Uhr
Flunkys Ranzkammer
Flunky, Schürmi und Hansi
irgend ein Typ dessen Name ich vergessen hab

Programm

Bomberman (ich war im Gambrinus)
Bomberman (jetzt auch mit mir)
Star Trek (die super geile Sprittfolge)
Bomberman

Zusammenfassung

Da Flunky der Pillemannarsch es irgendwie nicht schaft ein Sprittokoll zu schreiben, obwohl er Student ist, übernehme ich das jetzt mal wieder. Ich musste erstmal mit meinen Eltern essen gehen und zwar ins Gambrinus, dort schüttette ich mir schon mal 2 Pilz und einen Pflaumenschnaps rein. So denn gings auf zum Flunkmann. Als ich den Dachboden betrat zeigte sich mir das typische Bild einer Sauferei bei Flunky, alle spielten Bombermann und schluckten lecker Bier. Als ich dann grade saß viel mir auf, dass ich überhaupt keinen Alk dabei hatte, also schnorte ich mir ertsma ne Kanne von Flunky. Nach langem Bombermann rumgezocke entschlossen wir uns Star Trek zu gucken und zwar die beste aller Folgen, wie ich finde. Seltsamer weise fand der Mensch dessen Namen ich vergessen hab Star Trek langweilig. Wir waren empört.
Jetzt kam der Schock des Abends, ich hatte kein Bier mehr, also half alles nichts ich muste zur Tanke latschen und zwar im Regen, toll. Na ja, dafür schmeckte das Bier nach dem langen Marsch auch um so besser. So nun wars dann auch schon Elch Uhr und Balko musste zum Zug. Wir spielten dann noch nen bisschen Bombermann und um viertel vor 12 gingen der Mann ohne Namen und ich nach Hause.
[dh]

10.4.2002 - Zweigstelle Arnsberg

19:55 Uhr
20:35 Uhr
Bei Dirk im Gatten
Schürmann und ich (Dirk H.)

Programm

In den Gatten setzten
Bier trinken
Ende

Zusammenfassung

Heute mal ein super ultra light Sprittwoch. Irgenwie hatte keiner Bock zu saufen, ausser Schürmann und mir. Flunky musste irgendwas mit der Flötenfrau machen und Hoffmann ist ja jeden Mittwoch am schwächeln. (Obwohl er Semesterferien hat) Arendt musste irgendwo anders saufen, ich glaub bei seinem Bruder und Florian hatten wir irgendwie vergessen. (Sorry übrigens)
Na ja, also dachten wir uns trinken wir einfach mal ein kleines Bierchen bei uns hinter Haus. Tja das wars eigentlich auch schon, nachdem das Bier weggestürtzt war, ging ich nach Hause und Schürmännchen fuhr.
[dh]

10.4.2002 - Zentralverwaltung Dortmund

20:50
02:45
Orgasper
Kiesler, Gasper

Programm

Was nicht passt, wird passend gemacht
El Dia de la Bestia
South Park

Zusammenfassung

Eigentlich hatte ich keinen Bock auf Sprittwoch, streßbedingt. Doch Senor Kiesler mit seiner auffordernden, zitronenfrechen Art machte Bock auf Bier am Mittwoch. Es dauerte ein wenig, bis er endlich da war, doch dann ging er los: ein Sprittwoch classic der feinsten Sorte: es gab Bier, Flips und 2 Filmkes. Als erstes startete Ralf Richter in dem Baustellenfilm (um mal den blöden Titel zu vermeiden). Beste Szene: Jungarchitekt wird vermöbelt, Ralf Richter kommt raus, fragt: "Wer war dat denn? War der dat?", setzt seine Sonnenbrille ab, watschelt rasiermessermäßig auf den vermeintlichen Bösewicht zu und dann klatscht et. Danach überredete ich Kiesler zu "El Dia de la Bestia", den einzigen spanischen Film, den ich jemals gesehen habe. Was soll ich sagen? Es war die Nacht der geilen Fische. Nachdem uns bereits der polnische Gastarbeiter Marek in Film No. 1 alleine durch sein Aussehen blendend unterhielt, war es jetzt der Großvater von Jose Maria, einem Death Metal-Fan, der vornehmend nackt durch die Wohnung seiner Tochter lief. Brillant! Nach diesem Supifilm guckten wir noch die beiden neuesten South Park-Folgen. Dann versuchte ich, Kiesler zum Erscheinen an diesem Freitag (Konzert) zu überreden. Nix zu machen, der Herr steht mehr auf Schnitzel und Bier. Dabei bin ich jetzt schon total verjoet.
[mg]

4.4.2002 - Zentralverwaltung Dortmund

20 Uhr irgendwas
1 Uhr oder so
Volk Ö!
Gasper, Scheiwe, Imig, Ich, Peters, Volker
Volker's Ische, Peters' Ische

Programm

Die Zeit-Time-Machine, stinkenlangweiliger Film, 5
Ice Age, immer wieder Applaus wert
Nothing Sacred Live-Video, super!
Busfahren

Zusammenfassung

Nachdem die feinen Herren gestern einen spontanen Mini-Sprittwoch einlegten, wollten wir heute auf spontane Einladung des Herrn Volker Oe. aus Do. früher Ar. richtig Spritt geben. Nachdem ich sehr spät am Bahnhof eintraf (Schuld waren die öffentlichen Bahnpenner und die Ich-habe-viel-Zeit-an-der-Kasse-Menschen bei Plus), fuhren wir zu MARX & MARX (™), idyllisch direkt neben einem Puff gelegen, dann zu Volker, und dann ab Spritt Rakete. So. Jetzt Bier trinken und Spaß. Achso: Warum heute trinken? Hatten wir einen Grund? Ja, festhalten: Heute der 4.4., wenn man also rechnet: 4, (4+4) = 4,8 = 4,8%, na? NA? Genau! Heute ist Biertag! 4,8% Spaß hat ein gutes Pils! Wenn das kein Grund zum Spritten ist... Also guckten wir 'Time Machine', BOOAAAAHH!! Laaaaangweilig! Lustig war, dass die Tuse von dem Affen-Hauptdarsteller permanent erschossen / überfahren / weggesprengt wurde. Absolut ätzend war aber das Rumgesülze dazwischen. Also hauten wir den Film aus VOLKERS NEUEM DVD-PLAYER und guckten lieber zum 28. Mal Ice Age, den neuen Millennium-Film des Jahres, ach was, des Jahrhunderts! Trotz des Superkinos wurde (vor allem von Imig) wieder sehr viel gesabbelt, so dass der Film irgendwann vorbei war (wäre er wohl eh gewesen...). Dann folgte ein spontaner Nostalgieanfall voller geladener Nothing Sacred - Energie und wir beschlossen ein Nothing Sacred / Hysterèo - Revival-Konzert. Im Nachtbus erinnerte ich Gasper an seine monetären Taxischulden, was Unverständnis, Ignoranz und Arschlochgemecker nach sich zog. Und Heiagehen...
[sk]

3.4.2002 - Zweigstelle Arnsberg

Ich glaube es war 20 nach 20 Uhr
23:30 Uhr
bei Florian im Gatten
"Ich hab nur 3 Bier bei" Hansi, "Wo sind die Blättchen" Arendt, "Hörma, da hol Ich erstma nen schaps ausem Keller" Florian
"Ich hau gleich ab" Schürmann, "Nee-alta, ich trink nur ein Kree", Spanjuffel mit Hund.

Programm

Fleisch
Spritt
guter Spritt
teurer Spritt

Zusammenfassung

Also, das fing alles damit an, das um ca. 20.00 Uhr der Arendt und der Hans bei mir in der Einfahrt standen. Schürmann kam später, denn er musste noch einparken. Man ging dann Richtung Garten und setzte sich dort hin. Als dann alle da waren ging es los. Der Elektrogrill glühte und so begab es sich, das wir totes Fleisch darauf taten und es Hartgrillteen. Lustiges warten und intellektuelle Dialoge "Ist das schon gut?-nee guck ma, das is ja noch weiss das fleisch" folgten in unzählbarer Reihenfolge. Den Fleischbratvorgang begleitete ein "Wo kann mann denn hier hinpissen- Dialog". Nun gab es Fleisch vom Stromgrill und alle waren zufrieden. Als wir dann endlich mit der Fleischaufteilung fertig waren, konnten wir zum eigentlichen Teil des Abends kommen: SPRITT!. Natürlich hatten sich alle mit ordentlich Alc versorgt. Herr S. aus Oe. Weigerte sich, Alkohol zu sich zu Nehmen, da er ja noch fahren müsse. Der Hans ließ sich genüsslich die Veltins-Bomben in seinen Schlund gleiten. Arendt saugte an nullfünfer Dosen und ich zog an meiner Deluxe Flasche. Zunächst wurde die Frage gestellt, was den unsere Glaubensbrüder in der weiten Welt ausserhalb der Sauerlandes machen würden. Man war sich nicht sicher, ob auch in Gießen wieder ein Sprittwoch stattfindet. Von unseren Dortmunder .Kollegen wussten wir, das man sich wohl beim Volker eingenistet hatte. Im weiteren Verlauf des Abends fiel mir auf, das der "SPRITT-EFFEKT" deutlich verstärkt werden könnte, wenn man sich eines hochprozentigen Zeugs bedienen würde. Hans: "ich trink auch einen mit"(es war dann auch nur einer bei ihm). Im Keller angekommen, erblickte Ich das Regal und war mir nicht sicher, was ich nehmen sollte. Es sollte ja nichts starkes ein und so entschloss ich mich für das 42 prozentige Zwetschgenwasser. Im Garten wieder angekommen offenbarte ich der Sprittgemeinde die Wunderfalsche. Der Hans war nach einem pinecken platt, so dass der Arendt und Ich den Rest der Falsche trinken mussten. Das ging auch recht schnell, den es waren lächerliche 0,6 Liter.Jeder hatte damit gerechnet,jedoch kam es wie immer unverhofft: Durch seine aüßerst flüssige Aussprache beim leeren der Flasche wurde bereits deutlich, das sich der Arendt´sche Pegelstand deutlich erhöht haben musste, jedoch konnte keiner mit den plötzlichen Zuckungen rechen .....-----,.... die zur Folge hatten, das ein großer Teil des Tisches abgeräumt wurde. Irgendwann ließ der Schnapsknall nach und man fragte sich, wie man nun weitermachen solle. So begab Ich mich in den Weinkeller und holte eine 40 EUR Flasche 97 iger Petersberg hinauf um diese der Gemeinde zu offenbaren. Zunächst verlief der Weintrunk reibungslos jedoch kam es dann, und das war dann auch sein völliger Absturz, zu einer auffälligen" Ich kann mein Glas nicht mehr halten und muss erst mal vor den Tisch laufen" -Aktion des Herrn Arendt. Hans trankl so vor sich hin und Herr S. aus Oe. Kommentierte die Frechheiten, die wir uns gegenseitig vor den Kopf wurfen. Nach langem hin und her verließen der Schürrmann und der Arendt uns(hans und Mich) und so waren wir alleine. Wenig später erschien der herr Spanjuffel und erklärte sich bereit ein bier mitzutrinken. Daraus wurden natürlcih 2, denn es war ja Sprittwoch. Der Hund(Paula) des Spanjuffel forerte mich zjm sex auf, nachdem ich ihm liebevoller weise den Mülleimerinhalt als leckere Grillspeise servierte. Wie auch immer, um ca 23. 00 Uhr verschwanden dann auch die beiden und ließen mich alleine im Garten zurück. Um 23.30 hatte ich das Schlachtfeld aufgeräumt und verließ den garten. Das ist jetzt alles etwa 2 Stunden her und ich bitte um verständnis für die fehler in sachen Rechtschreibung. Ich habe wenig von der Tastatur gesehen. Ich glaube der Bildschirm war aber an.
PROST!
[fv]

3.4.2002 - Zentralverwaltung Dortmund

17:30
21:45
Dortmund Bambi (Kino) und Proberaum
Timo, Lars, Jens, Imig, ich
Lars seine Freundin, Lars seine Freundin ihre Schwester, Frau mit Frisur, Bier/Scherben-Opfer (2)

Programm

Die fabelhafte Welt der Amelie
(sich ärgern über) das fabelhafte Geld, daß man für den Scheiß bezahlt hat

Zusammenfassung

Im kleinen aber feinen Bambi an der Hansastraße in Dortmund kann man normalerweise für günstiges Geld (1 Euro fuffzig) etwas ältere Filme in angenehmen Ambiente genießen. Normalerweise. Doch nicht heute. Die Vorzeichen standen schlecht: bei dem dargebotenen Streifen "Die fabelhafte Welt der Amelie" handelt es sich, so wußte ich bereits vorher, um eine leichte französische Romantikkomödie, aber das der Film gar SO schlecht ist, hätte niemand von uns auch nur ahnen können! Vorher bezogen wir noch Bier vom am Proberaum gelegenen Kiosk und schmuggelten dieses mit in die Vorstellung. Dann fingen die Probleme an. Während Timo, Imig und meine Wenigkeit im rechten Teil des Kinos etwa 50 Plätze sicherten, meinten Jens, Lars und weiblicher Anhang, sich in die letzte Reihe links zwängen zu müssen, die natürlich prompt voll war. Also blieben wir drei da, wo wir saßen, und zwar hinter der Frau mit der Frisur (dazu später!). Das Problem, daß sich dabei auftat war, daß Timo nur einen Bruchteil unseres Bieres in seinen Itsy-Bitsy-Schlimmi-Pimmi-Rucksack zwängen konnte und sich nunmehr unser aller Zweitbier im Rucksack von Lars seiner Freundin befand. Das Problem wurde allerdings erst akut, als der Film bereits fortgeschritten und unser Erstbier leer war. Also wurde ein Freiwilliger bestimmt (Imig), der das Bier aus der letzten Reihe abholen durfte. Selbiger schnallte sich Timos Rucksack um und wanderte außenrum zu Scheiwe. Dort belud er sich mit dem Ambrosia und war nun in einer Zwickmühle: wieder außenrum zu gehen, sähe ja ein bißchen dämlich aus - also was machen? Klar! Einmal die große Runde durch den Kinosaal, alle Reihen nach vorne, geduckt an der Leinwand vorbei staksen und noch mal alle Reihen zurück zu unserem Platz. Das war Scheiwe einen Lacher wert, der deutlich durch das ganze Kino zu hören war. Scheiwe leistete sich dann auch noch eine bemerkenswerte Aktion. Er fudelte seine Bierflaschen derart durcheinander, daß er bald nicht mehr wußte, wo Süden, Norden und sein Bier war, und inmitten dieses Gemenges zersprang ihm dann auch seine letzte volle Flasche zwischen seinen Füßen. Bemerkenswerterweise trafen sämtliche Scherben der Flasche seine linke Vorderfrau, während der Inhalt sich gänzlich an die rechts von ihr sitzende Kinobesucherin wendete. Auch das war (dem trocken gebliebenen) Scheiwe sicher einen Lacher wert. Weiter ging's bei Timo, Imig und mir. Während ich mich darauf konzentrierte, wach zu bleiben, murmelten Timo und Imig die ganze Zeit irgendeinen unverständlichen, dafür aber stetigen und weithin hörbaren Brei, der bei der vor uns sitzenden Frau mit der Frisur schließlich die nicht vorhandene Hutschnur zum Platzen brachte. Sie drehte sich um und strafte die Beiden mit einem gewaltig zirpenden: "Hören Sie mal, das stört ganz schön, und zwar schon den ganzen Abend." Sagte es und drehte sich wieder um, während sich Imig und Timo, derart zurechtgewiesen, natürlich nicht mehr unterhielten, sondern über die Frisurfrau scherzten. Am Ende des ermüdend langen (und langweiligen) Streifens hatten wir dann auch eine ganz appetitliche Müllhalde hinterlassen, über die wir während des anscheinend noch interessanten Abspanns (alle außer uns blieben sitzen) klirrend ins Freie stolperten. Ein letztes Bier im Proberaum beendete dann auch diesen schönen Mini-Sprittwoch. Achso: es war ein Scheißfilm.
[mg]

27.3.2002 - Missionsarbeit

18.17 Uhr
0:20 Uhr
Kamen, Nemark7-Studio
Malte der bald knallte, Crosscuts Patrik, „Das machen wir noch mal“ Mentis, Ich (Imig)
Der blonde Kratzer Gerard, Bäumerrrrr, Mann dessen Namen ich nicht mehr weis, der aber doll nen Schlagzeug stimmen kann, wo ich immer nur „bong bong“ höre und das Kind auf der Toilette, dass von draußen durchs Fenster immer rief: “Macht noch mehr laute Musik!“

Programm

Regentanz auf Schlagzeug
Gehörig Bier trinken
Dumme Sprüche machen
Über das lustige Kind auf der Toilette lachen, dass immer ruft
Bass einprügeln
Dumme Sprüche machen
Gehörig Bier trinken
Nach Hause fahren
Schlafen

Zusammenfassung

Schönen guten Tag.
Gasper, Scheiwe und ich wollten ursprünglich ins Theater, haben uns dann aber zu spät um die Karten gekümmert und nur Scheiwe und Gasper haben entschieden, keinen (!) Sprittwoch zu veranstalten. Ich hingegen habe mich an diesem Tage der Heiden Bekehrung gewidmet. Ich bin für die Church of Sprittology ins weit entfernte Kamen gefahren und habe dort meine Predigten gehalten. Als ich dann am Ort, wo der Sprittwoch stattfinden sollte, eingetroffen bin wurde ich durch ein lautes Trommelgeballere begrüßt. Es wurde gerade ein Hidden-Track fürs Demo aufgenommen und dabei bot sich ein Bild für die Götter: Vier Jungens kloppten auf ein mind. 200 Jahre altes Zirkus-Schlagzeug ein (ein schönes rotes mit ein wenig metallic). Sich so in Ekstase spielend vergaßen sie Zeit und Raum. Ich trank ein Bier. Dann folgte ein stürmische Begrüßung und dumme Sprüche (die kann man gar nicht wieder geben waren zwar witzig, aber halt dumm). Später hörte man immer das schon oben erwähnte Kind rufen. Ich trank wieder ein Bier. Dann wurde es ein bißchen langweiliger. Ich stellte meinen Bass mit Mentis und Patrik auf den gewünschten Klang zum aufnehmen ein. Die nächsten Schritte kann ich jetzt in einem zusammenfassen und das ganze dann mal 5:

1. Ich trank ein Bier
2. Dumme Sprüche
3. Ich spielte den Bass ein
4. Dumme Sprüche
5. Ich trank ein Bier und rauchte eine Zigarette
6. Dumme Sprüche
7. Ich trank ein Bier

So das jetzt alles 5 mal (da 5 Lieder) und das wars dann eigentlich schon. Vielleicht wäre es ja auch noch erwähnenswert, dass Patrik Zweittätigkeit darin bestand Köpfe aus einer alten Bravo auszuschneiden und die dann auf Poster aus eben dieser Bravo wieder draufzupappen. Der Rest äußerte sich den ganzen Abend nur mit dummen Sprüchen und ich bin dann wieder nach Dortmund gefahren und habe dort einen wirklich wunderschönen Tiefschlaf erlebt. Danke.
[ai]

Logo Sprittology
Sprittglieder-Login

- · +
Zoom:
www.sprittwoch.de > Sprittokolle