Wem besonders unsere "Fehler" zu Beginn dieser Folge zu mau waren, der sollte spätestens jetzt überprüfen, dass er bequem sitzt, keine Getränke oder Mettbrötchen mehr im Schlund hat, keine Kaffeetasse neben der Tastatur stehen hat und sich vergewissern, dass es sich der Lieblingsvierbeiner des Hauses nicht gerade hinter dem Drehstuhl mit den unbarmherzigen Rollen bequem gemacht hat. Denn jetzt kommen 3 Minuten blanker TERROR!
Michael und KITT nehmen spontan am Mopedrennen teil, um zu verhindern, dass Kelly von finsteren Mächten verunfallt wird. 3 Minuten lang einen Trans Am über eine Motocrossstrecke schicken, was kann da schon schiefgehen? Alles, doch sehen Sie selbst...
Bild 1: Es fängt mit einem Fehler an, der zu erwarten war: Gefährliche Stunts wie "durch eine Wand aus Heuballen fahren" werden natürlich vom Bumskopf ausgeführt.
Bild 2: Hier sieht man, wie aufwendig teilweise die Knöpfe am Armaturenbrett mit Pappschildchen überklebt werden, um neue Funktionen wie den Ski Mode oder den Grdlwmpf-Hook anzubieten. Man beachte auch die Anordnung der Knöpfe: Links oben ist z.B. der Turbo Boost, auch wenn das Bild etwas unscharf ist. Die Anordnung wird nachher nochmal interessant, also einprägen.
Bilder 3 - 4: Der Ski Mode in Aktion. Die Rampe, die hinter dem Busch wirklich gut versteckt war, wird von der Wucht des Autos ziemlich stark nach links gedrückt. Totale Enttarnung, da hilft kein Gestrüpp mehr.
Bild 5: Faule Sau! Fahrer Nr. 25 mogelt! Der fährt gar nicht selber, stattdessen hat er sein Moped auf einen Anhänger festgeschnallt und lässt sich gemütlich vom Kamerawagen durch's Gelände chauffieren!
Bild 6: Nur für's Protokoll: Die Motorräder schaffen's ohne Probleme über diese kleine Pfütze.
Bild 7: Und da kommt der Verfolger: Bums, bums!
Bild 8: Das schmerzt der leidgeprüften Logikabteilung des Gehirns doppelt: 1. KITT signalisiert, dass das Wasser viel zu tief ist, um durchzufahren. Die Mopeds wurden also wohl von Jesus gesteuert. 2. Und wie stellt KITT die Wassertiefe fest? Mit einem Echolot! Heureka! Funktionsweise eines Echolotes: Schallwellen breiten sich geradlinig vom Sender (sagen wir mal "KITT") aus, werden von Objekten (sagen wir mal "Grund des Gewässers") reflektiert und gelangen somit nach endlicher, messbarer Zeit wieder zum Sender. Das Problem ist hier das Wort "geradlinig". Um mit einem Echolot die Wassertiefe dieser Pfütze zu ermitteln, müsste KITT schon mittendrin stehen, damit er geradlinig nach unten funken kann. Von seinem aktuellen Standpunkt aus müsste der Schall über dem Wasser einen rechten Winkel einschlagen. Und solange KITT nicht den Raum krümmen kann, würde ich mal eiskalt fragen: "Ist das nicht gegen die Gesetze der Physik?"
Bild 9: Michael will heute nicht nass werden, also: Turbo Boost. Und jetzt mal bitte die Anordnung der Knöpfe mit der von vorhin vergleichen. Außer dem Turbo Boost (der sich allerdings auch farblich sehr gewandelt hat) passt da ja gar nichts mehr!
Bild 10: Nochmal zur allgemeinen Belustigung: Der Bumskopf mit der wuschigen Frisur.
Bild 11: Wie in diesem Bild gut zu sehen ist: KITT ist dreckig. Die Geländetour mit Bumsi hat ihn ganz schön mitgenommen.
Bild 12: Kaum sitzt wieder David persönlich hinter'm Steuer, ist KITT wieder blitzesauber, wie geleckt!
Bild 13: Zum Abschluss dieser Szene noch was eher Unspektakuläres: Oben hängt wieder irgendwas ins Bild. Kamera? Beleuchtung? Auf jeden Fall gehört's da nicht hin...