Hier war's eng! Der schmale Gang war eindeutig zu klein, um alle Akteure, die Techniker hinter der Kamera sowie die Kamera selbst unauffällig in der Ecke unterzubringen.
Bild 1: David kommt die Treppe hoch, sieht das eng gedrubbelte Kamerateam und denkt sich schon: "Das geht nicht gut." Unten rechts sieht man auch schon irgendein Körperteil von irgendeinem Knilch, der genau im Scheinwerferkegel steht.
Bild 2: David ignoriert ganz professionell die Kamera, die links neben ihm einen prächtigen Schatten an die Wand zaubert.
Bild 3: Perspektivenwechsel. Die Kamera lupft sich ganz geschickt hinter David, was sich auch ganz gut an ihrem Schatten nachvollziehen lässt. Am hinteren Ende des Ganges naht ein Bösewicht heran.
Bild 4: Kamera lupft noch weiter. Ein zweiter Bösewicht, der derzeit noch in der Kameraecke lauert, bereitet sich auf seinen Auftritt vor.
Bild 5: Der zweite Bösewicht will ins Bild marschieren, doch da sitzt noch irgendein Kabelträger oder sonstwie schlecht bezahlter Hiwi im Weg. Der Schatten links neben Bösewicht Nr. 1 stammt übrigens von David's Kopf, was für eine sehr eigenartige Flurbeleuchtung spricht.
Bild 6: Als ob wir noch nicht genug gelitten hätten: Bei seiner ungeschickten Flucht aus dem Bild rempelt der Kabel-Hiwi auch noch den Mikrofonhalter-Hiwi an, der selbiges daraufhin erstmal galant ins Bild schwenkt.
Bild 7: Das Team hat einfach kein Glück. Zwar konnte sich Bösewicht Nr. 2 endlich am Trottel-Hiwi vorbeikämpfen, dafür ist jetzt auch noch so'n amöbenhafter Dreck auf'm Film!
Bild 8: Abgesehen vom unlogischen Schatten, der hinten links an die Tür geschmissen wird, kann der Regisseur nun zufrieden sein: Eine arbeitsreiche Szene ist abgedreht, das Team hat sich seine Mittagspause redlich verdient.